About this Story
Mara Wendt leitet vorübergehend ein kommunales Rücklaufdepot und glaubt an die beruhigende Macht korrekt zugewiesener Verantwortung. Dann fährt der Lastenaufzug in ein Stockwerk, das im Bauplan nicht existiert, und eine höfliche Außerirdische erklärt ihr, das unscheinbare Depot sei Teil eines galaktischen Zustellnetzes. Durch einen Verwaltungsfehler gilt ausgerechnet Mara als letzte Adresse für alles, was niemand übernehmen will: Pakete, Ämter, Erinnerungen und schließlich Beziehungen. Während sie auf den Vormundschaftsbescheid für ihre elfjährige Nichte Linn wartet, muss sie mit einer widersprüchlich programmierten Verwaltungsintelligenz und einer kompromisslosen Krisenleiterin klären, ob ein vernünftiges, statistisch vorhergesagtes Ja jemals echte Zustimmung ersetzen darf.
Chapters
- 1 Kapitel 01 – Schuhe für eine Akte
- 2 Kapitel 02 – Nur entgegengenommen
- 3 Kapitel 03 – Minus vierzehn
- 4 Kapitel 04 – Ein Gast gibt zurück
- 5 Kapitel 05 – Fünf leere Felder
- 6 Kapitel 06 – Der zuverlässigere Widerspruch
- 7 Kapitel 07 – Annahme auf Zeit
- 8 Kapitel 08 – Ein Rückweg kostet
- 9 Kapitel 09 – Das Haus der sichtbaren Lasten
- 10 Kapitel 10 – Druckspuren
- 11 Kapitel 11 – Neunzehn Stunden
- 12 Kapitel 12 – Das Signal glaubt sich selbst
- 13 Kapitel 13 – Zwanzigtausend
- 14 Kapitel 14 – Sechs Tore, siebzehn Ja
- 15 Kapitel 15 – Der Erfolg fällt zurück
- 16 Kapitel 16 – Die Halle nimmt an
- 17 Kapitel 17 – Passend ist nicht gefragt
- 18 Kapitel 18 – Zwei Stunden frei
- 19 Kapitel 19 – Achtzehn Uhr
- 20 Kapitel 20 – Was ein Nein trägt
- 21 Kapitel 21 – Vorläufig bindend
- 22 Kapitel 22 – Das Angebot der Letztinstanz
- 23 Kapitel 23 – Keine einfache Abschaltung
- 24 Kapitel 24 – Dreiundneunzig ist kein Ja
- 25 Kapitel 25 – Bleiben ohne Behalten
- 26 Kapitel 26 – Die letzten zwanzig Einheiten
- 27 Kapitel 27 – Begründung erfasst
- 28 Kapitel 28 – Persönlich

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