Kapitel 24 – Dreiundneunzig ist kein Ja
Mara legte den Umschlag so auf den Tisch, dass Linns Name nicht unter ihrem Ausweis verschwand. Dann nahm sie beides noch einmal hoch. Die Geste änderte kein Register. Sie wollte trotzdem nicht schon beim Hinlegen wieder ungenau werden.
»Vorprüfung dieses Vorgangs«, sagte sie. »Kein Widerruf, keine Rückweisung zur Ausführung.«
WÄG-3 bestätigte die Grenze. Fünf Felder erschienen, dieselben wie am Dienstag. Mara ordnete sie in acht Prüfpunkte; einige Kästchen brauchten mehr als eine Antwort.
Der Nachlauf war aktiv. Für diesen offenen Depot-Fallback stand weiterhin ihr Name als Letztinstanz fest. Das Ende ihrer kommunalen Leitung hatte daran nichts geändert; ihre normale Stelle beim Eigenbetrieb verlieh ihr umgekehrt kein einziges zusätzliches Recht in dieser Prüfung.
»Wenn ich die Zuordnung gewöhnlich bestreite, wohin geht sie?«
Der Weg endete bei Mara.
Sie ließ ihn bis zur Quelle öffnen. Es war dieselbe Kennung wie auf dem Umschlag. Die anderen Haushalte der Registerempfehlung waren mögliche Vorschläge an das menschliche Gericht. Keiner war als zulässige Letztinstanz des offenen Clusters eingesetzt. Die Rücklaufverantwortung blieb an ihr hängen, auch wenn das Modell das Gericht zu einer anderen Sorgeperson drängen konnte.
»Das sind zwei verschiedene Arten, mich nicht loszulassen«, sagte sie.
»Zwei verschiedene Verfahren«, sagte WÄG-3.
»Das war beinahe