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Chapter

Kapitel 08 – Ein Rückweg kostet

Um fünf Uhr morgens schloss sich das Tor nach Scherbenhain. Mara saß in einer niedrigen Kabine und hielt die Hände zwischen den Knien. Der Abschied vom Depot lag erst wenige Minuten zurück. Trotzdem musste sie sich zwingen, das flache Summen unter ihren Sohlen nicht mit dem Kühlschrank zu Hause zu verwechseln. Zu Hause schlief Linn. Die Nachbarin lag auf dem Sofa, hatte die Leselampe angelassen und gesagt, sie werde später noch einmal nach ihr sehen. Die Fahrt nach Kel-Null hatte dreiundachtzig Sekunden gedauert. Mara hatte um vier Uhr sechsundfünfzig die letzte Nachricht geschickt: Bin unterwegs. Schlüssel liegt wie besprochen. Das Telefon hatte noch einen Augenblick Verbindung gehabt. Danach war nur die Uhr geblieben. Enna hatte ihr gezeigt, wie sie die Erdzeit auf den Manifestanzeigen festhielt. An dieser Kleinigkeit hing jetzt der ganze Tag. Das erste Tor öffnete sich auf eine weitere Halle. Kein Stern. Kein Planet. Gelbe Haltemarken und eine Frau hinter einer Scheibe, die auf Maras Manifest deutete. Ihre Stimme kam aus einem lokalen Lautsprecher in der gebuchten Sprachfassung. »Personenplätze bestätigt. Geräteplatz unvollständig.« WÄG-3 stand festgezurrt zwischen ihren Füßen. »Es ist klein«, sagte Mara. »Die Masse ist eingetragen. Die Kühlbelegung fehlt.« Auf dem Laufzettel war der graue Terminalkörper als Reisegerät bezeichnet. Für das nächste Teilstück

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