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Chapter

Kapitel 16 – Die Halle nimmt an

Um fünf Uhr war Mara wach, ohne den Schlaf dazwischen als Erholung zu erkennen. Sie hatte auf zwei Sitzen gelegen, die für zwei wache Personen gedacht waren. Enna reichte ihr das Manifest. Alle Plätze waren bestätigt, auch der für das Gerät. Nichts musste mehr beschleunigt werden. Sie brauchten nur noch knapp neun Stunden auszuhalten. Mara setzte sich in die Kabine. Die Hülle mit dem Telefon war fort. Sie griff zweimal in die leere Tasche, ehe sie den Reisebeleg hineinsteckte. So fand die Hand wenigstens etwas, das ihr erklärte, warum Linn nicht anrufen konnte. Auf der Strecke roch jede Halle ein wenig anders nach Filterstoff. Nach zwei Faltungen schlief Mara während des Kühlhalts ein; beim Aufwachen waren erst vierundzwanzig der siebzig Minuten vorbei. Enna las auf ihrer Tafel. Am Band darunter hing die Serev-Kopie. Mara sah die feste Naht der Hülle und fragte sich, ob sie in den alten Akten etwas über Menschen finden würden, die immer erst schlafen wollten, wenn niemand mehr wartete. »Sie können weiter ruhen«, sagte Enna. »Ich will mir die Halle überlegen.« »Die steht noch, wenn Sie die Augen schließen.« Mara schloss sie. Das half gegen das Licht, nicht gegen die Halle. Beim zweiten Halt sahen sie die neu quittierten Rückfälle durch. Gefahrengüter hatten Plätze im Anschlussraum belegt; einzelne Behälter warteten auf die örtliche Trennung von Weg und Inhalt. Eine

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