Über diese Geschichte
Marlene Hallbach fuehrt an der Ostseekueste ein kleines, sehr spezialisiertes Dienstleistungsunternehmen: Sie raeumt Haeuser von Toten, die nicht gehen wollen. Meistens sind es stille Wuesche, hin und wieder ein Streit um vererbtes Porzellan, selten etwas, das sich ernsthaft wehrt. Als der regionale Maklerverbund sie wegen einer seit neun Monaten unverkaeuflichen Villa in der Wismarer Kirchgasse anruft, erwartet Marle einen ueblichen Routinefall zwischen Denkmalschutz und Dachbodenmoebel. Was sie im ersten Stock findet, ist nicht die Witwe aus den 1920ern, die im Grundbuch steht. Es ist etwas, das schon vor der Villa hier war, das die Villa benutzt, und das sehr genau weiss, was eine Aufklaerungspflicht ist. Ein Roman ueber Geisterarbeit als Kleingewerbe, ueber Papierkram, Pfarrer, Fahrraeder und die Frage, was man in einem Flur zurueckzulassen bereit ist, damit ein Haus weiterverkauft werden kann.
Kapitel
- 1 Der Makler Rief Mich An
- 2 Ein Kunde Kein Gespenst
- 3 Der Dachbodenmieter
- 4 Der Ehemann Der Ist Und Nicht Ist
- 5 Ein Konkurrent Taucht Auf
- 6 Die Aufklaerungspflicht
- 7 Das Fahrrad Im Schuppen
- 8 Ein Pfarrer Der Nicht Rechnet
- 9 Verhandlung Im Esszimmer
- 10 Der Notartermin Der Fast Nicht War
- 11 Was Ich Im Flur Zurueckliess


Melde dich an, um mitzudiskutieren.
Sei der Erste, der einen Kommentar hinterlässt.