Vor einer Woche habe ich hier „wir sind live" geschrieben — die Tür ging auf, OutaStory wurde öffentlich. Ein öffentlicher Start ist aber kein Ziel, sondern eine neue Startlinie: Zum ersten Mal kommen viele frische Augen, und frische Augen sehen, was einem selbst längst entgeht. Diese Woche ging es deshalb in zwei Richtungen gleichzeitig — in die Breite, damit man OutaStory dort findet, wo man ohnehin nach Apps schaut, und in die Tiefe, damit das Haus sich wärmer und persönlicher anfühlt, je länger man bleibt.
Fangen wir mit dem an, worüber ich mich am meisten freue.
Jetzt auch im Microsoft Store und im Amazon Appstore
Bis vorige Woche gab es OutaStory im Web und auf Android über Google Play. Ab jetzt kommen zwei weitere Wege dazu, die App auf dein Gerät zu holen: der Microsoft Store für Windows und der Amazon Appstore. Wer am Windows-Laptop liest, holt sich OutaStory jetzt mit zwei Klicks direkt aus dem Store — mit automatischen Updates, ohne Installer-Umwege. Und wer ein Amazon-Fire-Tablet oder den Amazon Appstore nutzt, findet uns jetzt ebenfalls dort.
Damit du gleich den passenden Weg hast — hier sind alle vier auf einen Blick:
- Im Web (überall): www.outastory.com
- Android (Google Play): OutaStory im Play Store
- Windows (Microsoft Store): OutaStory im Microsoft Store
- Amazon (Amazon Appstore): OutaStory im Amazon Appstore
Die Apple-Plattformen — iPhone, iPad und Mac — sind weiterhin in der App-Prüfung. Wir haben in dieser Woche genau die Punkte abgearbeitet, an denen so eine Prüfung erfahrungsgemäß hängen bleibt; ich bin zuversichtlich, dass wir bald auch dort dazukommen. Sobald es so weit ist, sagen wir es hier.
Der schöne Nebeneffekt an alldem: Egal, über welchen dieser Wege du kommst — es ist dieselbe Geschichte, dasselbe Konto, derselbe Lesefortschritt. Fang am Handy an, lies am Laptop weiter, hör dir das Kapitel unterwegs auf dem Tablet an. Das Gerät wechselt, die Geschichte nicht.
Trophäen: Lesen und Schreiben, das dich sieht
Das ist die größte neue Sache diese Woche, und sie hat einen einfachen Kern: Die schönen Momente auf OutaStory sollen nicht unbemerkt vorbeigehen. Dein erstes gelesenes Kapitel. Die erste Geschichte, die du zu Ende gebracht hast. Der Tag, an dem dir jemand zum ersten Mal folgt. Die erste Geschichte, die du veröffentlichst. Das erste Mal, dass jemand deine Geschichte zu den Favoriten legt.
Ab sofort werden solche Momente zu Trophäen — kleine Auszeichnungen, die du sammelst, während du OutaStory einfach nutzt. Es gibt sie für Leserinnen und Leser (lesen, hören, Geschichten beenden, Autoren folgen, Favoriten sammeln, dranbleiben) und für Autorinnen und Autoren (veröffentlichen, gelesen werden, Fans gewinnen, eine Serie weitererzählen). Manche liegen offen und laden zum Zusteuern ein; andere sind geheime Trophäen, die erst auftauchen, wenn du sie dir verdient hast — eine kleine Überraschung mittendrin.
Und weil ein Dankeschön mehr sein darf als ein Abzeichen, ist mit vielen Trophäen ein kleines Guthaben verknüpft: ein paar Credits, die du direkt auf OutaStory einsetzen kannst — zum Beispiel, um dir eine Geschichte in einer besonderen Stimme vorlesen zu lassen. Kein Zwang, kein Grind, keine Bezahlschranke: Es ist einfach ein warmes „schön, dass du da bist" an den richtigen Stellen.
Alles, was du gesammelt hast, findest du gebündelt auf deiner Trophäen-Seite im Profil — die verdienten in Farbe, die noch offenen als sanfter Umriss, der zeigt, was als Nächstes drin ist. Wer schon länger dabei war, als OutaStory noch hinter einer angelehnten Tür stand, bekommt übrigens eine eigene, kleine Anerkennung: Die frühen Wegbegleiter aus der stillen Zeit werden rückwirkend bedacht. Ihr habt es euch verdient.
Kommentare, genau dort, wo die Stelle steht
Bisher konnte man eine Geschichte als Ganzes kommentieren. Das ist gut — aber Lesen ist oft ganz konkret: diese eine Zeile, dieser eine Absatz, der einen umhaut oder stolpern lässt. Deshalb gibt es Kommentare jetzt direkt an der Stelle im Text.
Du kannst eine Passage markieren und deinen Gedanken genau daran hängen — mit dem zitierten Ausschnitt sichtbar dabei, damit auch später klar ist, worauf sich das bezieht. Andere können darauf antworten, sodass aus einem einzelnen Gedanken ein kleines Gespräch am Rand der Geschichte wird. Für Autorinnen und Autoren ist das Gold wert: Rückmeldung nicht mehr als vage „hat mir gefallen", sondern verankert an genau der Stelle, die gewirkt hat. Für Leser ist es das, was gutes Lesen immer schon war — nur dass man jetzt sichtbar am Rand mitschreiben darf.
Ein Profil, das mehr erzählt
Ein Profil war lange vor allem ein Name und ein Bild. Diese Woche ist daraus ein Ort geworden, an dem man etwas über einen Menschen erfährt.
Es gibt jetzt ein Titelbild für den oberen Rand, dazu Felder, mit denen du dein Profil füllen kannst — und, das ist mir wichtig, du entscheidest pro Feld, wer es sehen darf. Manches darf öffentlich sein, manches nur für dich. Die Grundeinstellung ist bewusst zurückhaltend. Wer anderen folgen mag, kann das jetzt offener tun, und wer möchte, hebt seine liebsten Geschichten als Highlights hervor — eine kleine, kuratierte Auswahl, die zeigt: das bin ich, das lese oder schreibe ich am liebsten. Ein Profil ist auf einer Geschichten-Plattform nie nur Verwaltung; es ist der Anfang davon, dass Menschen einander finden.
Widmungen und Geschenk-Links
Manche Geschichten schreibt man für jemanden. Deshalb kann eine Autorin ihrer Geschichte jetzt eine Widmung und ein paar liebevolle Zierelemente mitgeben — kleine Verzierungen, die das Lesen ein bisschen festlicher machen, ohne je vom Text abzulenken.
Und dann gibt es etwas, das ich besonders mag: Geschenk-Links. Du kannst eine Geschichte per Link verschenken — die beschenkte Person kann sie lesen, ohne sich erst anmelden zu müssen. Kein Konto-Zwang, keine Hürde: einfach den Link öffnen und lesen. Es ist die digitale Version davon, jemandem ein Buch in die Hand zu drücken mit den Worten „das musst du lesen".

Acht Welten, jetzt mit Jahreszeiten
Das neue Design ist seit ein paar Wochen die einzige Oberfläche — acht kuratierte „Welten", zwischen denen du frei wählst. Diese Woche haben sie noch mehr Leben bekommen.
Jede Welt trägt jetzt eine sanft animierte Bild-Kulisse, die zur gewählten Stimmung passt — kein Feuerwerk, eher ein leises Atmen hinter den Inhalten. Dazu kamen zwei neue Welten: eine ruhige, kontrastreiche Variante für alle, die es besonders klar und gut lesbar mögen, und eine wärmere, erzählerische. Und weil das Jahr eine Farbe hat, kennt OutaStory jetzt jahreszeitliche Momente — festliche Akzente, die zu besonderen Zeiten kurz aufscheinen und danach wieder verschwinden. Wie immer gilt: Der Lese-Modus selbst bleibt bewusst schmucklos. Wenn du liest, soll die Geschichte glänzen, nicht die Umgebung.
Für alle, die schreiben
Diese Woche hatte auch viel für die andere Seite dabei — die, auf der Geschichten entstehen.
- Figuren mit Gesicht: Zu einer Geschichte lassen sich jetzt Figuren mit Beschreibung und Alter anlegen, dazu Schauplätze — kleine Bausteine, die beim Planen helfen und später auch der Vertonung und der Auffindbarkeit zugutekommen.
- Ein ruhigerer Editor: Auf dem großen Bildschirm gibt es jetzt ein zweispaltiges Layout, der Kapiteltitel aktualisiert sich live beim Tippen, und eine neue Geschichte startet mit sinnvollen Voreinstellungen, statt dich mit einem leeren Formular allein zu lassen. Kleine Dinge, die das Schreiben leiser und flüssiger machen.
- Mehr Übersicht über Benachrichtigungen: Du kannst jetzt für mehr Ereignisse feiner einstellen, ob und wie du benachrichtigt werden willst — von neuen Fans über Antworten bis zu Hinweisen rund um deine Geschichten.
- Verlässlichkeit beim Wechseln: Wer zwischen Kapiteln hin- und herspringt, verliert jetzt garantiert keinen Text mehr — der Editor merkt sich sauber, woran du gerade arbeitest.
Kleine Dinge, große Wirkung
Und dann ist da, wie in jeder Woche, das Unspektakuläre, das man erst bemerkt, wenn es fehlt. Diesmal unter anderem: Hinweis-Texte an den kleinen Symbolen in der Kopfzeile, damit klar ist, was sich hinter jedem verbirgt; eine klarere Sprache rund ums Guthaben, damit man weiß, wofür Credits eigentlich da sind; ein Emoji-Auswähler in den Kommentaren, der sich nicht mehr am Bildschirmrand abschneidet; und viele weitere Verfeinerungen — jede einzelne zu klein für eine Überschrift, alle zusammen der Unterschied zwischen „funktioniert" und „fühlt sich gut an". Auch das Lesen an sich ist an mehreren Ecken noch einen Tick ruhiger und stabiler geworden.
Zahlen zum Stand
- Vier Wege zu OutaStory: Web, Android (Google Play), Windows (Microsoft Store) und Amazon Appstore — die Apple-Plattformen folgen aus der Prüfung.
- Ein Katalog, der weiter wächst: mehrere Tausend Geschichten von über zweitausend Autorinnen und Autoren, zum Lesen und, wo vorhanden, zum Hören.
- Neu diese Woche: Trophäen fürs Lesen und Schreiben (mit kleinem Guthaben), Kommentare direkt an der Textstelle, ein Profil mit Titelbild/Folgen/Highlights, Widmungen und Geschenk-Links, lebendigere Welten mit Jahreszeiten, und spürbar mehr Werkzeug im Editor.
- Ein Willkommens-Angebot läuft weiter: OUTALAUNCH26 für alle, die in diesen ersten Wochen dazukommen.
Was als nächstes
- Die Apple-Plattformen — iPhone, iPad und Mac — sollen als Nächstes dazukommen, sobald die Prüfung durch ist.
- Mehr Serien. Der Fortsetzungsroman von letzter Woche findet gerade seine ersten Autorinnen; ich bin gespannt, welche Geschichten Folge für Folge wachsen.
- Weiter Kanten schleifen. Genau die kleinen „das sieht komisch aus"-Momente, die dir auffallen, sind das, was einen guten von einem großartigen ersten Eindruck trennt.
Vor einer Woche haben wir die Tür geöffnet. Diese Woche haben wir das Haus dahinter ein Stück wohnlicher gemacht — und zwei neue Wege gebaut, über die man hereinkommt. Wenn du magst: Schau vorbei, sammle deine erste Trophäe, verschenk eine Geschichte an jemanden, dem sie guttun würde. Es ist für dich gebaut.
Herzliche Grüße Thimo
