Es gibt Wochen, in denen wir viele kleine Dinge geradeziehen. Und es gibt Wochen, in denen ein Satz stimmt, den wir seit Monaten nicht sagen konnten. Diese war von der zweiten Sorte: OutaStory ist ab sofort auch im App Store — für iPhone und iPad. Damit sind wir zum ersten Mal überall dort zu Hause, wo Menschen lesen: im Web, auf Android, auf Windows, auf Fire-Tablets, auf dem Mac und jetzt auch auf iPhone und iPad.
Wenn du das hier auf einem iPhone liest: Du kannst OutaStory jetzt aus dem App Store laden und musst nichts mehr im Browser offen halten.
Aber das war längst nicht alles. Es war eine ungewöhnlich dichte Woche — der Cover-Designer ist zu einem richtigen Atelier geworden, KI-Cover sind endlich echte Cover statt schöner Bilder, Premium erkennt dich zuverlässig, unser Genre-Regal ist deutlich tiefer geworden, und ein paar sehr stille Fehler beim Schreiben sind gefunden und behoben. Der Reihe nach.
Sechs Wege in dieselbe Bibliothek
Die iPhone- und iPad-Fassung war der letzte fehlende Baustein. Sie hat lange in der Prüfung gelegen — deutlich länger, als wir gedacht hatten — und ist jetzt freigegeben. Es ist derselbe Kauf für iPhone, iPad und Mac: Wer die App auf einem Apple-Gerät hat, hat sie auf allen.
Damit sieht die Landkarte so aus:
- Web — www.outastory.com, auf jedem Gerät mit Browser
- iPhone & iPad — App Store (neu)
- Mac — Mac App Store
- Android — Google Play
- Windows — Microsoft Store
- Fire-Tablets & Fire TV — Amazon Appstore
Dazu kommen Samsung Galaxy Store und Uptodown für alle, die ihr Android-Gerät lieber ohne Google betreiben. Alle Abzeichen auf unserer App-Seite führen jetzt direkt in den jeweils richtigen Store — und keine App verweist mehr auf einen Store, in dem sie gar nicht liegt.
Nebenbei haben wir dabei auch den Hinweis „Es ist eine neue Version verfügbar“ geradegezogen. Der galt bisher pauschal für alle — was garantiert schiefgeht, sobald ein Store schneller freigibt als ein anderer: Man wird auf eine Version hingewiesen, die es dort noch gar nicht gibt. Jetzt kennt jede Plattform ihre eigene aktuelle Fassung und ihren eigenen Store.
Der Cover-Designer ist ein richtiges Atelier geworden
Der Cover-Designer war bis vor Kurzem ein Werkzeug, mit dem man einen Titel auf ein Bild setzen konnte. Jetzt ist es ein Ort, an dem man ein Cover wirklich baut.
- Ein eigener Vollbild-Arbeitsplatz. Der Designer verlässt beim Öffnen die normale Seitenstruktur: keine Navigation, keine Kopfzeile, kein Seiten-Scrollen. Links die Werkzeuge, rechts die Eigenschaften, in der Mitte die Leinwand — und die ist jetzt so groß, wie dein Bildschirm es hergibt. Vorher steckte sie in der Breite einer Formularseite und war auf einem großen Monitor absurd klein.
- Ebenen, wie man sie erwartet. Text, Formen und Bilder liegen als Ebenen übereinander, mit einer Liste zum Umsortieren, Umbenennen, Ausblenden, Sperren, Duplizieren und Löschen. Bis zu 40 Ebenen, davon bis zu acht Bilder.
- Zehn Formen — Rechteck, Ellipse, Dreieck, Linie, Stern, Vieleck, Banner, Badge, Ecken-Blitz und Sprechblase — jeweils mit Farbe oder Verlauf, Eckenradius, Deckkraft, Schatten und Kontur.
- Verläufe, linear oder radial, mit bis zu vier Farbstopps — als Hintergrund oder als Füllung einer Form.
- Bildebenen mit Filtern — Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Farbton und Weichzeichnen, dazu sechs Voreinstellungen (Schwarzweiß, Sepia, Vintage, kühl, warm, hoher Kontrast). Ein Eckenradius von 50 % macht aus einem Bild einen Kreis.
- Vierzig Schriftfamilien — Serif, Sans, Display, Handschrift und Monospace — mit Größe, Farbe, Ausrichtung, fett/kursiv/unterstrichen, Drehung, Schatten und einer separat einfärbbaren Kontur.
- Anfassen statt Zahlen eintippen. Acht Anfasser zum Skalieren, ein Griff zum Drehen, Pfeiltasten zum Feinschieben — und ein Einrasten an Kanten, Dritteln, Mitte, Sicherheitsrand und an allen anderen Ebenen. Wer frei platzieren will, hält Alt gedrückt.
- Rückgängig und Wiederherstellen über 50 Schritte, mit Strg/Cmd+Z überall — nicht nur dann, wenn der Mauszeiger zufällig auf der Leinwand steht.
- Zehn frühere Fassungen pro Cover, als Vorschaubilder, jede mit einem Knopf zum Zurückholen.
Zwei Dinge waren uns dabei besonders wichtig. Erstens: Die Vorschau ist das Ergebnis. Was du auf der Leinwand siehst, wird auf dem Server tatsächlich genau so gerendert — es gibt keine Überraschung zwischen „sieht gut aus“ und „ist gespeichert“. Zweitens: Diese Vorschau ist rund viermal schneller und sechzehnmal sparsamer geworden. Und Änderungen, die keine Tipp-Pause brauchen — ein Häkchen, eine Farbe, eine Ebene verschieben — erscheinen jetzt praktisch sofort, statt eine Wartezeit abzusitzen, die eigentlich für getippten Text gedacht war. Dass gerade etwas passiert, sagt die Oberfläche jetzt auch: Vorher zeigte ausgerechnet das Speichern weniger Rückmeldung als die Vorschau, obwohl es mehr tut.
Und eine Sache, die uns ehrlich peinlich war: Jedes im Designer gebaute Cover trug bis vor Kurzem eine Bildlaufleiste im OutaStory-Zeichen. Die beiden hinterlegten Logo-Grafiken waren Bildschirmfotos — mitsamt Scrollbalken am rechten und unteren Rand, die dann brav ins fertige Bild gerechnet wurden. Das ist behoben, die Grafiken sind sauber aus der Vektorvorlage neu erzeugt. Wer ein betroffenes Cover einmal neu speichert, bekommt es sofort sauber.
KI-Cover, die schon ein Cover sind
Bisher lieferte eine KI-Runde ein Bild. Oft ein schönes Bild — aber eben nur ein Bild: randvoll komponiert, ohne eine ruhige Stelle, an die ein Titel gepasst hätte. Man bekam Kunst und musste daraus selbst ein Buchcover machen.
Das ist jetzt anders. Eine KI-Runde liefert ein fertiges, vollständig bearbeitbares Cover: Bild, Titel über mehrere gestaltete Textebenen und eine Autorenzeile — in einem von zwölf Buchcover-Layouts, von der klassischen Serifen-Kopfzeile bis zum unteren Farbband. Die Typografie wird dabei vor dem Bild geplant, damit das Bild überhaupt weiß, welche Fläche ruhig bleiben muss. Und die Schriftfarben werden anschließend an den tatsächlich entstandenen Pixeln gemessen, damit der Text auf genau diesem Bild lesbar ist und nicht nur in der Theorie.
Wichtig: Das Ergebnis ist kein fertiges Bild, das du hinnehmen musst, sondern ein ganz normales Ebenen-Dokument. Du kannst es im Designer öffnen, umbauen, umfärben, Ebenen wegwerfen oder auf das reine Bild zurückstutzen. Und jeder Entwurf bekommt beim Erreichen des Cover-Schritts eine Runde geschenkt, ohne dass du dafür einen Knopf drücken musst.
Ein Detail, das wir beim eigenen Ausprobieren gefunden haben: Auf manchen Covern war die Autorenzeile fast unsichtbar — dunkle Schrift auf dunklem Bild. Der Grund war, dass sie die Farbe des Titels geerbt hatte, gemessen an einer ganz anderen Stelle des Bildes. Jetzt wird für die Autorenzeile dort gemessen, wo sie auch steht.
Und für den Rest des Katalogs: endlich richtige Cover
Ein großer Teil unserer Bibliothek sind gespiegelte Klassiker und Startgeschichten. Rund 9.400 veröffentlichte Geschichten trugen bisher ein Kategorie-Motiv ohne Titel und ohne Autorennamen — hübsch, aber austauschbar. Genau diese Bilder gehen auch in unsere Newsletter, in die Tagesempfehlung und in die täglichen Social-Media-Beiträge.
Ab jetzt bekommen sie nach und nach echte Cover, mit Titel und Autor, in gleichmäßigen Portionen — 25 Geschichten pro Durchlauf, jede Nacht. Das dauert also eine Weile; wenn du in den nächsten Wochen durch den Katalog stöberst, wird er Schritt für Schritt hübscher.
Eine Zusage dazu, die uns wichtig ist: Geschichten, die ein Mensch geschrieben hat, werden dabei nie angefasst. Ob eine Geschichte in Frage kommt, entscheidet ausschließlich ihre Herkunft — nicht, wie ihr Cover gerade aussieht. Dein Cover bleibt dein Cover, auch wenn du bisher ein Kategorie-Motiv verwendest.
Premium erkennt dich jetzt zuverlässig
Das ist die Art Fehler, die man selbst am schwersten sieht, weil er nur auffällt, wenn man in der richtigen Rolle unterwegs ist.
Premium hatte intern zwei voneinander unabhängige Nachweise: einerseits dein tatsächliches Abo, andererseits eine Kennzeichnung im Benutzerkonto. Beide waren gültig, beide wurden gesetzt — nur eben nicht immer beide gleichzeitig, und geprüft wurde meist nur einer. Die Folge: Wer bezahlt hatte, konnte je nach Weg trotzdem Werbung sehen, keine Downloads bekommen oder an einer Premium-Funktion die Meldung „Nur für Premium“ lesen, obwohl das eigene Profil ihn korrekt als Premium-Mitglied auswies.
Jetzt zählt jeder der beiden Nachweise für sich — im Server wie in der App. Praktisch heißt das: Wer zahlt, ist Premium. Die Werbung verschwindet, die Downloads gehen, das Mitlesen ist da. Und wer offline liest, behält seine heruntergeladene Bibliothek auch dann, wenn gerade kein Netz da ist.
Fire-Tablets: Premium und Guthaben direkt in der App
Auf Fire-Tablets und Fire TV ließ sich Premium bisher nicht in der App abschließen — der Kauf lief dort schlicht ins Leere. Das ist behoben: Die Amazon-Fassung verkauft Premium und Guthaben jetzt über den Amazon Appstore, also über den Bezahlweg, den das Gerät ohnehin kennt, mit der dort hinterlegten Zahlungsart und der Verwaltung an der gewohnten Stelle.
Damit gilt auf jeder Plattform derselbe Grundsatz: Du kaufst dort, wo du bist — im Web über unsere Bezahlseite, in der Android-App über Google Play, in der Apple-App über den App Store, auf dem Fire-Tablet über den Amazon Appstore. Und ein Zugang, den du irgendwo erworben hast, gilt überall.
Im selben Zug haben wir alle Rechtstexte, Hilfeartikel und FAQ-Antworten so aufgeteilt, dass jede App-Fassung nur den Bezahlweg beschreibt, den es dort auch wirklich gibt. Vorher las jemand in der Amazon-App unter Umständen etwas über Google Play — was nicht nur regelwidrig ist, sondern vor allem schlicht nicht stimmt.
Für alle, die schreiben: vier stille Fehler, gefunden und behoben
Diesen Abschnitt schreiben wir besonders ungern und besonders gern. Ungern, weil es echte Fehler waren. Gern, weil wir sie alle durch Rückmeldungen von Autor:innen gefunden haben — und weil keiner von ihnen je eine Fehlermeldung erzeugt hat. Sie waren alle still.
Der Editor konnte Tastenanschläge verschlucken. Im schlimmsten Fall sah alles völlig normal aus — du tippst, die Wörter erscheinen — aber nichts davon kam beim Speichern an. Kein Zwischenspeichern, keine Fehlermeldung, kein Hinweis. Ursache war ein Verbindungsschritt zwischen dem Schreibfeld und der App, dessen Scheitern einfach weggeworfen wurde. Das meldet sich jetzt, statt zu schweigen — und drei verwandte Stellen, an denen ein fehlgeschlagenes Speichern unbemerkt blieb, sind gleich mit repariert.
Zwei getippte Absätze konnten zu einem verschmelzen. In einem neuen Kapitel konnten zwei Zeilen, zwischen denen du Enter gedrückt hattest, ohne jeden Abstand aneinandergeklebt gespeichert werden. Der Grund liegt tief in der Art, wie Browser Absätze in Schreibfeldern ablegen — unsere Aufräumroutine kannte diese eine Form nicht und ließ dabei die Trennung fallen. Behoben. Bereits so gespeicherte Kapitel reparieren sich allerdings nicht von selbst; dort hilft ein kurzes Nachbearbeiten.
Leerzeilen als Szenenwechsel kamen nicht an. Wer zwei Leerzeilen setzt, um eine Szene abzusetzen, bekam im Leser exakt dasselbe zu sehen wie bei einem normalen Absatz — die Unterscheidung war weg. Das war ursprünglich Absicht, damit eingefügter Text keine riesigen Lücken reißt, aber es war die falsche Absicht. Ab jetzt gilt: eine Leerzeile bleibt eine, zwei Leerzeilen überleben als Szenenwechsel, alles darüber wird auf zwei begrenzt. Und weil das eine Änderung an der Anzeige ist, wirkt sie rückwirkend: Bereits veröffentlichte Geschichten zeigen ihre Leerzeilen wieder, ohne dass jemand etwas neu hochladen muss.
In sieben Kategorien konnte man überhaupt nicht veröffentlichen. Wer etwa „Autobiografie“ wählte, bekam die Meldung, diese Kategorie verlange eine Altersfreigabe ab 14 — und 14 stand im Formular nie zur Auswahl. Eine Anforderung, die sich unmöglich erfüllen ließ, dauerhaft, ohne Ausweg. Gemeldet hat uns das ein Autor, der die Lebensgeschichte seiner verstorbenen Frau veröffentlichen wollte. Die Regel ist jetzt an einer einzigen Stelle definiert und für alle betroffenen Kategorien korrigiert; vier bereits veröffentlichte Geschichten mit falscher Alterskennzeichnung sind automatisch mitrepariert worden. Dass die Fehlermeldung dabei auf Englisch erschien, obwohl der Autor auf Deutsch schrieb, ist ebenfalls behoben — alle Meldungen aus dem Veröffentlichungs-Weg sind jetzt übersetzt.
Und noch eine, die eng damit verwandt ist: Wer eine bereits erschienene Folge eines Fortsetzungsromans bearbeitete, landete auf einer neuen, noch nicht veröffentlichten Fassung — und dort verschwand die komplette Freigabe-Oberfläche wortlos. Man klickte, und „leider passiert nichts“. Jetzt steht dort eine Erklärung mit einem Weg zurück, und der Hinweis „Noch nicht freigegeben“ ist ein Knopf, der auch etwas tut.
Neu: tägliche Schreibimpulse
Eine Sache, die ganz neu dazukommt und über die wir uns sehr freuen: Schreibimpulse.
Die Idee ist einfach. Jede Nacht schaut die Plattform, welche Filme und Serienfolgen an diesem Tag erschienen sind, sucht diejenigen heraus, die kulturell wirklich etwas auslösen, und macht daraus einen kleinen Anstoß zum Schreiben — eine eigene Seite mit einem eigens dafür erzeugten Titelbild, zu finden unter /prompts/… und über die Suche.
Zwei Dinge sind uns daran wichtig.
Erstens: Es geht immer um deine eigene Geschichte. Ein Impuls klingt wie „Schreib das Finale, das du dir gewünscht hättest — in deinem eigenen Universum“, nie wie „Schreib eine Fortsetzung von …“. Der Anlass liefert den Moment und die Stimmung, nicht die Figuren. Das ist keine Feinheit, sondern eine bewusste Grenze: Wir laden zu eigenen Werken ein, nicht zu fremden.
Zweitens: Diese Seiten sind vollständig von einer KI verfasst und bebildert — und sie sagen das auch. Sichtbar auf der Seite, maschinenlesbar im Bild, und ebenso in jeder E-Mail, die daraus je entsteht. Wir halten das für selbstverständlich, unabhängig davon, dass es seit diesem Monat auch europäisches Recht ist.
Zum Start erscheinen die Impulse zunächst nur als Seiten. Es geht dazu bewusst noch keine E-Mail raus, bis wir eine Woche lang selbst gelesen haben, was da eigentlich entsteht. Wenn es später E-Mails gibt, dann höchstens eine pro Woche und Person, und nur passend zu dem, was du ohnehin gerne liest.
Ein tieferes Regal: von 543 auf 713 Kategorien
Unser Genre-Baum hatte Äste, die ins Leere führten: Elf Regale sahen aus wie Regale, waren aber leer, sobald man hineinklickte. Jetzt sind 170 neue Kategorien dazugekommen — rein ergänzend. Es wurde nichts umbenannt, nichts verschoben, nichts umsortiert; alle bestehenden Links funktionieren unverändert weiter.
Neu ausgebaut sind unter anderem:
- Sachbuch, mit der im deutschen Buchhandel üblichen Trennung von erzählendem Sachbuch, Wissen und Ratgeber
- Fan-Fiction, inklusive eines eigenen Musical-Zweigs
- Lyrik — von der klassischen Form über erzählende bis zur Bühnen- und Gegenwartslyrik
- Historische Romane nach Epochen, inklusive Nachkriegszeit
- Literarische Fiktion, Gegenwartsroman, Frauenroman, Gesellschaftsroman
- und ausgebaute Zweige bei Paranormal, Drama, LGBTQ, Jugendbuch, Werwolf, Humor, Kurzgeschichte, New Adult und romantischer Fantasy
Dazu kommt ein ganz neues Hauptregal: Heimat & Landleben. Der Heimatroman passte schlicht nirgendwo richtig hinein — mal historisch, mal Gegenwart, selten literarisch gemeint und nicht zwingend mit Liebesgeschichte. Jetzt hat er ein eigenes Zuhause.
Alle 713 Kategorien tragen Namen und Beschreibung auf Deutsch und Englisch, und jede neue Kategorie bringt eigene Cover-Motive mit — dafür sind 1.360 neue Bilder entstanden.
Für Autor:innen ist dabei noch etwas wichtig: Wir haben bei allen neuen Kategorien sehr genau geprüft, welche davon überhaupt eine Altersgrenze bekommen. Nur sieben tun das. Der Grund ist der Fehler aus dem Abschnitt weiter oben: Eine schlecht gesetzte Altersangabe an einer Kategorie schließt ausgerechnet die Geschichten aus, für die es die Kategorie gibt.
Hilfe, die tatsächlich Antworten gibt
Unsere Hilfe-Bibliothek ist in dieser Woche stark gewachsen: von 29 auf 69 Artikel und von 59 auf rund 150 FAQ-Einträge in neun Kategorien, durchgehend zweisprachig. Vier Themenbereiche — Cover, Datenschutz & Daten, Apps & Plattformen und Community — hatten bisher gar keine Artikel und tauchten deshalb auf /help überhaupt nicht auf.
Beim Durchgehen ist uns aufgefallen, dass ein Teil der alten Texte schlicht Dinge beschrieb, die es bei uns nie gab — eine Geschwindigkeitsregelung für die Wiedergabe, Notizen und Markierungen, wöchentliche Leseerinnerungen, einen Kindermodus. Das ist jetzt alles korrigiert: Die Hilfe beschreibt die Plattform, die wirklich existiert. Außerdem haben wir die deutschen Texte durchgehend auf „du“ umgestellt — es gab noch Ecken, in denen wir Leser:innen siezten, während der Rest der Plattform sie duzte.
Ebenfalls neu geordnet: alles rund um das Löschen des Kontos. Die alte Beschreibung stimmte an mehreren Stellen nicht mit dem überein, was tatsächlich passiert — sie behauptete unter anderem, ein erneutes Anmelden würde die Löschung abbrechen (tut es nicht; dafür gibt es einen ausdrücklichen Knopf) und wir würden uns innerhalb von 30 Tagen melden (tun wir nicht). Jetzt steht dort, was wirklich geschieht. Und der Löschvorgang fragt an der prominenten Stelle im Profil ausdrücklich, was mit deinen veröffentlichten Geschichten geschehen soll, statt diese Entscheidung stillschweigend für dich zu treffen.
Und damit man uns überhaupt findet
Ein unsichtbarer, aber wichtiger Block: Unser Blog und die Hilfe-Seiten waren für Suchmaschinen auf mehreren, voneinander unabhängigen Wegen praktisch nicht auffindbar. Von 34 Blogbeiträgen waren nur fünf überhaupt verlinkt erreichbar, die Hilfeartikel lieferten Suchmaschinen eine leere Seite statt ihres Inhalts, deutsche Beiträge wurden mit englischem Inhalt indexiert, und mehrere Adressen antworteten mit „alles in Ordnung“, wo eigentlich „gibt es nicht“ die richtige Antwort gewesen wäre. Alles davon ist behoben, inklusive eines vollständigen, echt verlinkten Blog-Archivs.
Für dich ändert das nichts an der Seite selbst — aber es ist der Unterschied zwischen „es gibt uns“ und „man findet uns“.
Zahlen zum Stand
- Sechs Plattformen — Web, iPhone/iPad, Mac, Android, Windows und Fire-Tablets. Erstmals ohne Lücke.
- Über 9.000 Geschichten im Katalog, auf Deutsch und Englisch — von Klassikern der Weltliteratur bis zu neuen Stimmen.
- 713 Kategorien in 25 Hauptregalen, zweisprachig benannt und beschrieben.
- 69 Hilfe-Artikel und rund 150 FAQ-Einträge, zweisprachig.
- Zwölf Auslieferungen in dieser Woche — ungewöhnlich dicht, weil vieles klein genug war, um sofort zu dir zu kommen.
- Vier Autoren-Hinweise, aus denen fünf behobene Fehler geworden sind.
Was als nächstes kommt
Drei Dinge stehen oben auf der Liste.
Erstens: Wir lesen die Schreibimpulse eine Woche lang selbst, bevor sie irgendjemandem in den Posteingang gehen. Was dabei entsteht, entscheidet, ob und wie es weitergeht.
Zweitens: Die echten Cover für den gespiegelten Katalog laufen in Portionen durch. Das braucht ein paar Wochen — der Katalog wird also nach und nach hübscher, nicht über Nacht.
Drittens: Wir bleiben beim Tempo. Die Startseite war der offensichtlichste Ort, aber nicht der einzige; die Lese-Ansicht und der Katalog bekommen dieselbe Behandlung.
Und ansonsten gilt weiter, was diese Woche gleich vierfach bewiesen hat: Erzähl uns, was komisch aussieht. Die Editor-Fehler und die blockierte Veröffentlichung hätten wir ohne diese Mails vermutlich noch monatelang nicht bemerkt. Sie haben nichts kaputtgemacht, was laut geknallt hätte. Sie waren nur still — und genau deshalb sind eure Mails so viel wert.
Danke fürs Lesen, fürs Schreiben und fürs Hinschauen.
