Über diese Geschichte
Die Erzählung verbindet Rittersinn, Zauberei und Liebe im Artuskreis; im Mittelpunkt steht die geheimnisvolle Gestalt Merlins und ihre Beziehungen zu Rittern wie Gawain. Die deutsche Bearbeitung der Schlegel-Brüder schildert die Auswirkungen auf Hof und Reich.
Kapitel
- 1 Vorwort
- 2 Von der Versammlung der Teufel und wie sie eine Familie ins Verderben trieben
- 3 Über zwei Schwestern, deren eine tugendhaft war und die andere von Lüsternheit übermannt wurde
- 4 Wie Merlin vom Teufel und einer frommen Jungfrau gezeugt wurde
- 5 Merlin, der des Teufels und Gottes ist, und von beiden erstaunliche Gaben mitbekommt
- 6 Wie das Kind Merlin die Hinrichtung seiner Mutter verhinderte
- 7 Über Begebenheiten, die Merlin dem Einsiedler Blasius in die Feder diktierte
- 8 Wie Vortigern durch Ränke und Listen zur Macht kam
- 9 Wie König Vortigern sich seiner Helfer und Widersacher entledigte
- 10 Wie Vortigern einen Turm bauen ließ, der dreimal zusammenstürzte
- 11 Von sieben ratlosen Astrologen und den Boten, die ausgesandt wurden, um Merlin zu töten
- 12 Wie Merlin weitere Proben seiner Hellsicht und Prophetengabe ablegte
- 13 Vom weißen und roten Drachen unter dem Turm, ihrem fürchterlichen Kampf und dem weiteren Schicksal der Astrologen
- 14 Wie Merlin König Vortigern die Drachen deutete und ihm den Tod prophezeite
- 15 Über den Sieg der Prinzen Pendragon und Uter und die Verwandlungskünste Merlins
- 16 Wie Merlin dem neuen König in verschiedener Gestalt begegnete, zu seinem Ratgeber wurde und allerhand Schabernack trieb
- 17 Wie durch Merlins Rat das Land von den Heiden befreit wurde
- 18 Über einen Neider, der Merlin eine Falle stellte und den dreifachen Tod geweissagt bekam, sowie über das Buch der Prophezeiungen
- 19 Wie Merlin die Schlacht gegen die Heiden vorausplante und welchen dunklen Todesspruch er fällte
- 20 Wie aus Uter König Uterpendragon wurde und Merlin in Irland Steine auftürmte, die er allein zum Grabmal zusammenfügte
- 21 Über die dritte Tafelrunde in Wales, an der fünfzig Ritter teilnahmen und ein Platz leer blieb
- 22 Wie ein übler Ritter den leeren Platz besetzen wollte und was dann mit ihm geschah
- 23 Wie sich Uterpendragon in Yguerne verliebte und ihr durch ihren eigenen Mann einen Becher senden ließ
- 24 Wie der König in Zorn geriet, als er von der Abreise des Herzogs von Tintayol erfuhr, und Genugtuung verlangte
- 25 Von einer langanhaltenden Belagerung und dem Liebeskummer des Königs
- 26 Wie sich Uterpendragon, Ulsius und Merlin verwandelten und die Herzogin damit täuschten. Wie König Artus gezeugt wurde und Merlin das Neugeborene für sich verlangte
- 27 Was Ulsius und Merlin dem König rieten, und wie Merlin dann Abschied nahm
- 28 Wie durch geschicktes Reden der König die Witwe Yguerne zur Frau bekam und dafür noch gepriesen wurde
- 29 Yguerne entdeckt dem König, daß das Kind weder von ihm noch dem Herzog sei, und Merlin verabredet mit Anthor einen Kindestausch
- 30 Wie ein fremder alter Mann das Neugeborene in Empfang nahm und Anthor es dann auf den Namen Artus taufen ließ
- 31 Vom Tode Uterpendragons, der Suche nach einem neuen König und von dem Schwert, das keiner aus dem Amboß zog
- 32 Wie Artus versehentlich das Schwert ergriff, das Geheimnis seiner Herkunft erfuhr und etliche Male geprüft wurde, bis zur Krönung
- 33 Wie die Ritter König Artus drohten und er sich in einen Turm verschanzte, Merlin ihm den Weg zu Leodagan wies, zur schönen Genevra und dem Reich Thamelide
- 34 Über den Wald von Briogne, den Ritter Dionas und seine Tochter Nynianne, die von Merlin allerhand Künste lernte
- 35 Über Artus' und Merlins letzte Begegnung, die Chronik des Blasius und wie der Zauberer seine geliebte Nynianne alles lehrte, bis er selbst verzaubert wurde
- 36 Wie Gawin auf der Suche nach Merlin zwei seltsame Begegnungen hatte, Merlins Vermächtnis vernahm und schließlich heil zurückkehrte


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