OutaStory bietet zwei verschiedene Dinge an, die beide nach
„alles löschen" klingen — und die ständig verwechselt werden.
Dieser Artikel handelt vom ersten.
- Deine Daten löschen lassen — ein Antrag nach Artikel 17
DSGVO. Dein Konto bleibt danach bestehen und ist weiter
nutzbar. - Dein Konto löschen — das Konto selbst verschwindet. Das ist
der andere Weg, beschrieben in
Dein Konto löschen.
Wo du startest
Öffne Profil → Datenschutz unter
/profile/privacy. Die Löschung liegt auf
derselben Seite wie Meine Daten herunterladen.
Exportiere vorher. Nach einer Löschung ist nichts mehr da,
was du exportieren könntest — hol dir deine Kopie also, solange
es noch geht. Siehe
Eine Kopie deiner Daten herunterladen.
Was „dein Konto funktioniert weiter" praktisch heißt
Nach einer Löschung bist du nicht dauerhaft aus OutaStory
ausgesperrt. Du kannst dich weiterhin anmelden, und das Konto
gehört weiter dir. Was sich ändert, sind die personenbezogenen
Informationen über dich: sie werden entfernt oder so reduziert,
dass sie dich nicht mehr persönlich beschreiben.
Praktisch heißt das, du solltest damit rechnen:
- Profilangaben, die du eingetragen hast, sind aus deinem Konto
verschwunden, - alles, was darauf aufbaut, wirkt eher leer als falsch, und
- du fängst mit einem leeren Profil an, wenn du die Plattform
weiter nutzt.
Das ist ein Schritt in eine Richtung. Es gibt keine Schaltfläche
„Löschung rückgängig machen", und wir können Gelöschtes nicht
wiederherstellen — weder auf Anfrage noch später.
Für wen sich die Löschung statt der Kontolöschung eignet
Die Löschung passt zu dir, wenn du deine persönlichen
Informationen von der Plattform haben möchtest, aber das Konto
selbst nicht verlieren willst. Die Kontolöschung passt, wenn du
OutaStory ganz verlassen möchtest.
Wenn du unsicher bist, lies zuerst den Artikel zur Kontolöschung
— sie ist der drastischere der beiden Wege und der, von dem man
schwerer zurückkommt.
Was sich auf Antrag nicht löschen lässt
Manche Aufzeichnungen müssen aufbewahrt werden. Wo ein Gesetz uns
zur Aufbewahrung verpflichtet — etwa bei Buchhaltungs- und
Steuerunterlagen oder bei Daten, die wir zur Geltendmachung oder
Abwehr von Rechtsansprüchen brauchen — entfernt ein Löschantrag
sie nicht. Das ist keine Schikane: dieselbe DSGVO, die dir das
Recht auf Löschung gibt, kennt auch diese Grenzen.
Daten, die aus solchen Gründen aufbewahrt werden, dienen nicht
dazu, dich weiter zu profilieren oder dir Werbung zu schicken. In
der Datenschutzerklärung stehen die
Aufbewahrungsfristen und die Gründe dafür.
Wenn du vorher Fragen hast
Du musst nicht raten. Schreib uns über
/help/contact und frag, bevor du handelst —
eine Löschung versteht man vorher deutlich leichter, als man sie
hinterher rückgängig macht.