Die meisten Cover stehen und fallen mit ihrem Text. Im
Cover-Designer ist jeder
Text eine eigene Ebene — Titel, dein Name und ein Untertitel lassen
sich also getrennt gestalten und platzieren.
Was du einstellen kannst
Schriftfamilie. Es stehen 40 eingebaute Schriftfamilien zur
Wahl. OutaStory liefert sie selbst aus, deshalb sehen Leser:innen auf
jedem Gerät genau das Cover, das du gebaut hast — nichts wird
anderswo nachgeladen, nichts fällt auf eine Ersatzschrift zurück.
Größe. Die Schriftgröße stellst du je Textebene einzeln ein.
Farbe. Jede Farbe, die du willst. Wichtiger als der genaue Ton
ist der Kontrast zum Hintergrund — dazu unten mehr.
Ausrichtung. Links, zentriert oder rechts innerhalb der Textebene.
Fett, kursiv und unterstrichen. Jeweils einzeln an- und
abschaltbar.
Drehung. Eine Textebene lässt sich bis zu 45° in beide
Richtungen drehen. Das ist Absicht: genug für ein schräges Band
oder eine diagonale Zeile, zu wenig, um seitlich oder kopfüber zu
landen.
Weichheit. Das ist die Schattensteuerung. Höhere Weichheit zieht
den Schatten hinter den Buchstaben zu einem diffusen Schimmer
auseinander, niedrigere macht ihn eng und scharf. Etwas Weichheit ist
der zuverlässigste Weg, hellen Text von einem unruhigen Foto
abzuheben.
Kontur. Zeichnet einen Rand um die Buchstabenformen selbst. Sie
hilft dort, wo ein Schatten nichts bringt — heller Text auf hellem
Grund etwa —, macht die Buchstaben aber dicker. Bei kleiner Schrift
also sparsam einsetzen.
Das Limit von 500 Zeichen
Eine Textebene fasst bis zu 500 Zeichen. Das ist weit mehr, als
ein Titel oder eine Zeile braucht, und es ist nicht für einen
Klappentext gedacht — ein Cover ist nicht der Ort für die
Inhaltsangabe. Wer gegen das Limit läuft, schreibt den Text mit
ziemlicher Sicherheit besser in die Beschreibung der Geschichte.
Lange Textblöcke bestehen außerdem den Kleintest unten nicht.
Einen Titel klein lesbar machen
Fast überall, wo Leser:innen dein Cover begegnen — Startseitenzeilen,
Suchergebnisse, Autor:innenseite, Handy —, ist es klein. Ein Titel,
der auf deinem Bildschirm elegant wirkt, kann in einer Liste ein
unlesbarer Fleck sein.
- Weniger Wörter gewinnen. Ein kurzer Titel groß gesetzt schlägt
einen langen, klein gequetschten. - Kontrast schlägt Farbe. Sehr hell auf sehr dunkel oder
umgekehrt. Zwei mittlere Töne nebeneinander verschwinden, sobald
das Bild schrumpft. - Lass Luft. Freiraum um den Text ist besser, als ihn an die
Ränder zu schieben. - Achte auf dünne Schriften. Haarfeine Striche verschwinden als
Erstes. Wenn du eine zarte Schrift liebst, mach sie größer oder gib
ihr etwas Kontur. - Weichheit vor Formen. Ein weicher Schatten löst einen unruhigen
Hintergrund oft, ohne dass du eine weitere Ebene brauchst. - Klein testen. Zoom im Browser heraus oder geh so weit weg, bis
das Cover fingernagelgroß ist. Wenn du den Titel nicht lesen
kannst, können es Vorbeiscrollende auch nicht.
Wenn Text allein nicht reicht, gibt eine schlichte Form dahinter —
ein Balken, eine Fläche — der Schrift eine saubere Unterlage. Dazu
mehr in
Formen und Bildebenen.