About this Story
Annika Lindner ist die letzte Magus einer kleinen Familie aus dem Schwarzwald — kein Einser-Stempel, keine Erbverpflichtung, nur ein halb verlassenes Lehrhaus und ein Kommando, das sie nicht ablehnen darf. Als die Vereinigung in Freiburg eine regionale Variante des Heiligen Grals ausschreibt, sieben Master, sieben Diener, vierzehn Tage, beschwört Annika versehentlich nicht den Helden, den sie gewählt hat, sondern eine Saber, die sich weigert, ihren wahren Namen zu nennen, und stattdessen ihren beibringt, wie man morgens Wasser kocht. Was als Pflicht beginnt, wird zur ehrlichsten Beziehung, die Annika je geführt hat — und zu der gefährlichsten, denn der Krieg interessiert sich nicht für die Form, in der zwei Frauen einander vertrauen lernen. Eine Erzählung über Bündnisse, die mehr sind als Verträge, und über die Frage, wie viel man von sich selbst aufgibt, wenn man jemanden bittet, für einen zu sterben.


Sign in to join the conversation.
Be the first to leave a comment.