Was-Greta-Vergrub
Er grub den neuen Brunnen nicht. Stattdessen ging er zur Alten Greta.
Sie wohnte in der letzten Kate an der Mühlengasse, die älteste Seele in Edderton, so alt, dass die Ältesten Kinder gewesen waren, als sie schon grau war. Sie hielt Bienen und hielt Rat und hielt, sagte das Dorf liebevoll, jedes Geheimnis, das je jemand töricht genug gewesen war, ihr anzuvertrauen. Tomas hatte ihr im Frühling das Gartentor geflickt, und sie hatte ihm Honig gegeben und einen langen, abwägenden Blick, die Art Blick, die seine Großmutter ihm zu geben pflegte, und er hatte sich da gefragt, ob sie eine von denen war, die auch Dinge hörten. Nun saß er an ihrem Tisch und erzählte ihr, was unter dem Grün hinter der Kirche lag, und sie tat nicht, als verstünde sie nicht.
"Du wärst der Enkel der Gräberin", sagte sie schließlich. Keine Frage. "Sie hatte denselben Kniff. Ich habe mich gefragt, ob es im Blut liegt." Sie drehte ihre Tasse langsam auf dem Holz. "Ich dachte immer, wenn je jemand käme, der jene Ecke hören kann, dann wäre es einer von ihren."
"Wer ist es", sagte Tomas. "Unter dem Grün."
Greta schwieg lange. Draußen kehrten die Bienen heim. Als sie sprach, hatte ihre Stimme die abgewetzte Gleichmäßigkeit von etwas, das über vierzig stille Jahre einstudiert worden war.
"Sein Name war Wenn. Er war hier Pfarrer, vor dem vor dem jetzigen, und er war ein böser Mann auf jene besondere Art, wie
