Kochgeschirre
Die Nahrungsmittel, welche die Natur den Menschen theils aus dem Pflanzenreiche, theils aus dem Thierreiche darbietet, werden von denselben, wenigstens von den Bewohnern der civilisirten Länder nur in einzelnen Fällen roh genossen. Sie werden gedämpft, gesotten, geröstet, gebraten, gebacken, überhaupt auf die verschiedenste Weise zubereitet und dann Speisen genannt. Die Bereitung der Speisen geschieht allerdings oft mit dem richtigen Vorgefühle, etwas der Gesundheit Zuträglicheres, das heißt, Verdaulicheres und Nahrhafteres darzustellen; doch mindestens ebenso häufig allein und in der Absicht, die rohen Nahrungsmittel wohlschmeckender zu machen und ihnen durch Zusatz von Gewürzen, einen den Appetit reizenden Geruch mitzutheilen. Vielleicht bietet sich später einmal die Gelegenheit dar, zu zeigen, daß: Wenn man nur kocht, was dem Gaumen schmeckt, Den Tisch nur mit Delicatessen deckt, Man dem Magen seine Ruhe nimmt, Den Körper um die Gesundheit bringt. Heute wollen wir aber ganz bescheiden am Eingange zum Heiligthum der Hausfrauen, „der Küche," stehen bleiben, einen Blick auf das in der Küche befindliche Kochgeschirr werfen und prüfen, aus was für einem Material dasselbe besteht. Wenn das Kochgeschirr, in welchem die Speisen zubereitet oder aufbewahrt werden, der Gesundheit schädliche Bestandtheile enthält, welche sich in den Speisen auflösen oder mit denselben vermischen, so