Über diese Geschichte
Das Gedicht kontrastiert eine nostalgische Frühlingsstimmung mit dem vergehenden Herbst. Es schildert eindringliche Naturbilder (Laub, Nebel, Berg) und thematisiert in symbolischen Bildern Sehnsucht, Liebe und Vergänglichkeit, ohne einen erzählerischen Verlauf zu entfalten. Der Ton wechselt von zarter Erinnerung zu düsterer Naturbeobachtung.
Kapitel
- 1 Ich hatt' mal eine gute Zeit
- 2 Heut es kein Abend werden will
- 3 Ich habe dir so viel zu sagen
- 4 Die Baumstämme werden wie Menschen jetzt warm
- 5 April spricht Geistersprache
- 6 Keiner mehr am Boden klebt
- 7 Die Uhr zeigt heute keine Zeit
- 8 Das Wissen der Menschen
- 9 Die Amsel
- 10 Die Mittagsstund'
- 11 Weit über den Fluß haben jede Nacht verliebte Nachtigallen gelacht
- 12 Maimond
- 13 Die Welt hämmert' weiter wie Spechte
- 14 Am Berg wärmt die Sonne das Maiengrün
- 15 Die Spiegel trinken verliebt dein Gesicht
- 16 Nicht mal die Espe rührte sich
- 17 Die Silberpappeln stehn hitzeschwer
- 18 Ein Regen ist kalt durch den Tag gegangen
- 19 Im Spiegelglas
- 20 Der Jungrosen Dorn
- 21 Der Regen wandert über den Fluß
- 22 Die Liebe lehrte den Blumen das Wandern
- 23 Der Mond, der ohne Wärme lacht
- 24 Der Kristall
- 25 Das Feuer will gebären
- 26 Schimäre
- 27 Stets sind Gespräche im Wald
- 28 Im Tal geht die Straße der Dämmerung nach
- 29 Leiden weinen ohne Tränen
- 30 Zwei schwarze Raben
- 31 Das kranke Mädchen
- 32 Die Schwalben, die abends im Äther spielen
- 33 Waldbäume
- 34 Das Dunkel sitzt in den Toren
- 35 Die Lerchen schliefen schon im Feld
- 36 Fledermäuse
- 37 Nenn' dich meine Wiesen
- 38 Das Heu liegt tot am Wege
- 39 Ein Rudel kleiner Wolken
- 40 Die Krähe
- 41 Die Luft ist voll Kommen und Gehen
- 42 Der Mond ist wie eine feurige Ros'
- 43 Nun scheint der Sommer immergrün
- 44 Das weiße Volk der Sommerwolken
- 45 Der Regen scheint besessen
- 46 Die Wolken lehren dem Sommer das Fliegen
- 47 Das Blut bleibt still mir stehen
- 48 Dein Schatten im Feld
- 49 Im Sommerwald
- 50 Von Aug' zu Auge
- 51 Wie eine dumpfe Stube steht die Sommernacht
- 52 Die Landstraß' im Abendwind
- 53 Schilfrohr
- 54 Wir irren durch die Felder
- 55 Drinnen im Strauß
- 56 Die Vogelbeer'
- 57 Luftgespinst
- 58 Gesichte
- 59 Mittaghitze
- 60 Lieb' oder Tod ist die Losung im Blut
- 61 Der Mond muß zu dunkeln Bergen gehn
- 62 Verliebte, die ganz verzaubert dastehn
- 63 Ein Waldtal
- 64 Möchte rollend das Blut aller Verliebten sein
- 65 Ein großer Nußbaum
- 66 Im Wald der Boden von kalten Blättern
- 67 Die Eule und ich
- 68 Sonnenblumen
- 69 Die Sonne macht mir die Wege blind
- 70 Mainsand
- 71 Am Morgen war der Fluß verschwunden
- 72 Das erste Herbstblatt
- 73 Die Schwärme wilder Dohlen
- 74 In der grünen Stille
- 75 Es sitze im blauen Mittag ein alter Mann
- 76 Die Liebe kennt das Wörtlein "sterben" kaum
- 77 Gleich den Frauen lebt die Sonne...
- 78 Eine kleine Maskenwelt
- 79 Im Aug' eines Geiers
- 80 Der rote Ast
- 81 Das Dunkel griff uns um den Leib
- 82 Am Hausgiebel sitzen die Pfauen
- 83 Es ist nicht der Wind, der die Bäume bewegt
- 84 Ein Pfauenfalter
- 85 Verherrlicht vom Morgen
- 86 Des Himmels Stuben weit offen stehen
- 87 Draußen im Äther weit und frei
- 88 Steinnelken
- 89 Nichts weiter wird geschehen
- 90 Komm heim
- 91 Die Mondsichel
- 92 Die bunten Astern
- 93 Ein jedes Blatt zur Erde will
- 94 Die Dörfer rauchen in der Runde
- 95 Nachtfalter
- 96 Im Gras stecken Herbstzeitlosen
- 97 Zwischen Bleiben und Scheiden ist die Lust stets gestellt
- 98 Im Weinberg
- 99 Ein wolkenloser Nachmittag
- 100 Raupe und Schmetterling
- 101 Einen Riesen als Begleiter
- 102 Die letzte Wärme
- 103 Das goldene Mondstück
- 104 So mürb wird jedes Blatt
- 105 Doch wer bei der Liebsten erntet
- 106 Brandgelbe Nebel
- 107 Im versinkenden herbstlichen Hage
- 108 Die weißen Nebel
- 109 Holzflöße
- 110 Die rote Maske
- 111 Und nichts will bleiben
- 112 Die Sonne schleicht sich um des Berges Ecke
- 113 Das Laub verkrümelt


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