Iii Feuer Und Schwert
# III. Feuer und Schwert
Der Dekan des Feuers erwartete uns in einem älteren eingeschossigen Gebäude, das nicht, wie die meisten Häuser, die ich bisher hier gesehen hatte, aus Bruchsteinen oder bearbeiteten Steinen bestand, sondern aus gebrannten Ziegelsteinen, wie man sie im Zweistromland schon seit 5000 Jahren kannte. Die Tür führte in einen großen Raum, der in den letzten Jahrzehnten offensichtlich wenig genutzt worden war. Die Wände waren zwar mit Arabesken verziert und der Boden bestand aus schönen Steinfließen, doch war er leer, und eine dünne Staubschicht auf den Steinbänken ringsum an den Wänden zeugte von einer gewissen Vernachlässigung. Dem Eingang gegenüber erkannten wir die Tür, die wir auf der Miniatur gesehen hatten, und die, wie uns die Dekanin erklärte, in einen Lagerraum dieses ehemaligen Lehrgebäudes führte. Neben der Tür stand Rohabu hyom, dessen Gesicht immer noch kantig und streng wirkte, der uns aber lächelnd entgegensah. Ich hatte den Eindruck, der alte Mann hatte ein kindisches Vergnügen an der Entdeckung der Hinweise und der Geheimtür und dem möglicherweise folgenden Abenteuer. Rohabu baythabu bildete mit ihren weichen Zügen und erdbraunen Gewändern einen starken Kontrast zu ihm und seiner gold-orange-rot strahlenden Kleidung, und doch verband sie eine Ähnlichkeit der Haltung und der Selbstsicherheit, die mich beeindruckte.
Der alte Mann nickte uns