I Ein Wundersamer Empfang
# I. Ein wundersamer Empfang
Der Fluss, auf dem wir gekommen waren, verbreiterte sich zu einem kleinen Teich in einer Art Kaverne, die nach oben geöffnet war. Mächtige Felsen dräuten von allen Seiten, viele Meter hoch, doch nach oben ließen sie einen Blick frei auf einen strahlend blauen Himmel, und das Sonnenlicht zauberte wundersame Reflexe auf das Wasser.
Unser Schiff lag nun auf einer Art Anlegestelle, dahinter führten Stufen rund um die Kaverne nach oben, ähnlich einer in den Fels geschlagenen Serpentine. Allerdings wirkte das Ganze eher wie ein künstlich angelegter Schlot, trotz der Natürlichkeit der Felsen, denn nach oben zu verengte sich die Kaverne wieder, so dass wir beim Aufstieg eine immer enger werdende Spirale beschritten. Der Fels hatte immer stärker seine natürliche Textur verloren, bis er hier eindeutig von Menschenhand geglättet war. Wir standen stand nun vor einer Art Durchgang, ähnlich einem Torbogen.
Als wir diesen durchschritten hatten, standen wir zu meiner Überraschung – in einer Stadt! Wir standen auf einem runden Platz mit vielleicht 30 Schritt im Durchmesser, begrenzt von einer niedrigen Mauer. Dahinter erhoben sich in alle Richtungen Häuser und Gebäudeensemble, zahlreiche Bauten in vielen verschiedenen Stilrichtungen, da man wohl im Lauf der Zeit immer wieder neue Gebäude und Anbauten errichtet hatte, von denen nicht wenige mehrere Stockwerke