Über diese Geschichte
Das Gedicht zeigt eine nebelige Winterlandschaft und die Sehnsucht des lyrischen Ichs nach einer entfernten Geliebten. Stille und Geräusch wechseln, bis die Natur sich regt. Es schließt mit nüchternen Reflexionen über Vergänglichkeit.
Kapitel
- 1 Nachtstürme reiten die Bäume krumm
- 2 Ein jeder Baum strich ein sein grünes Segel
- 3 Die Winterwolke spricht von Schnee
- 4 Ich schleppe der Einsamkeit Berge
- 5 Und Nächte werden aus allen Tagen
- 6 Mit dem Tode Wand an Wand
- 7 Jed' Zimmer wird abends zu einer Laterne
- 8 Nie findet jetzt mein Hunger Ruh
- 9 Jetzt ist es endlos still umher
- 10 Ich grübe mir gern in die Stille ein Grab
- 11 Es rollen Räder tagaus, tagein
- 12 Die Mondfrau
- 13 Allerseelen
- 14 Es siedet das Blut auch unter den Laternen
- 15 Fühl' mich wie kahle Winterberge mager
- 16 Würzburg
- 17 Ich liege wie von Einsamkeit betrunken
- 18 Wie im Novembertag das Grün verschwunden
- 19 Erdfarben sind Berge und Bäume wieder
- 20 Ach komm, daß mein Herz endlich Atem holt
- 21 Nur der Regen sich her zu mir bewegt
- 22 Ist niemand da, nicht mal mein Schatten?
- 23 Und Nebel zerrt dich in Nebel hinein
- 24 Und die Sehnsucht, die rasende Schöne
- 25 Die Sonne kann nicht mehr die weiten Wege machen
- 26 Graues Heimatnebelland
- 27 Das Jahr, es wandert rund im Kreis
- 28 Nun kommt der Schnee angefahren in hellen Fuhren
- 29 Ein Nebel kam über die Brücke gegangen
- 30 Der Nachtwind mit der Lust, zu klagen
- 31 Und der Fluß erfriert in seinem Bette
- 32 Ein fahriger Winterwind johlt durch die Frühe
- 33 Wie gern möcht da manch Blut mit Wasser tauschen
- 34 Umwinterte Berge
- 35 Die Schneeflocke
- 36 Alleingelassen bei Erinnerungen
- 37 Viel schnelle Amseln laufen unterm leeren Strauch
- 38 Der Berg ließ die Erde still los
- 39 Zwei Raben jagen den Fluß entlang
- 40 Ein blauer Schneeweg im Mittaglicht
- 41 Am Schneeberg sitzen Raben
- 42 Der Schnee nicht mehr die Wege verläßt
- 43 Die Herzen der Sänger nie Stille bleiben
- 44 Als ob nur die Ferne Glück verheißt
- 45 Ein weißer Eissommer
- 46 Das bißchen Licht am Winterfenster
- 47 Es sieht ein Stern herein
- 48 Das Land im Schnee kein Ende fand
- 49 Schollen Eis
- 50 Die Kälte mit Geduld die Nebel spinnt
- 51 Der Himmel ein langer und leerer Tisch
- 52 Laternen stehn im Rauch versteckt
- 53 Abendhelle
- 54 Der Tauwind fährt um den erdigen Anger
- 55 Das Wasser hat knirschende Stimme bekommen
- 56 Vom Wind
- 57 Die ganze Nacht hat der Wind aus dem Haus eine Flöte gemacht
- 58 Jeder muß sich seinen Weg durch die Sterne brechen
- 59 Nun sitzt Frau Sonne im goldenen Sattel
- 60 Die Sorgen ackern
- 61 Wege leer ins Leere sehen
- 62 Frischer gehn am Pflaster jetzt die Beine
- 63 Der Frühling ist in aller Mund
- 64 Und was suchen die alle?
- 65 Jetzt rennen die Bäche so blau daher
- 66 Der Abend wirft allen die Masken ab
- 67 Mit Uhren zählt man nur die Qualen
- 68 Die Pappeln am Fluß
- 69 Die Mondsichel
- 70 Und durstig kommt die Nacht zu allen
- 71 Der Regen, das lebende Frühlingszeiten
- 72 Schneeflocken wie weiße Mücken
- 73 Einmal läßt Sehnsucht sich nicht mehr verstecken
- 74 Bei den Sturmwinden
- 75 Und es fegen dir Wünsche aus Stirn und Haar
- 76 Der Wind hat Stimme bekommen
- 77 Nun dröhnt der Wind die zweite Nacht
- 78 Der Wind brach in die vierte Nacht herein
- 79 Kommt der Frühling geschwommen
- 80 Die Schneeschaufel
- 81 Und Erde ist die Hand, die dieses Buch still schließt


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