Die Bank An Haltestelle Zehn
Aleksy und Hanna stiegen am Depot aus dem Bus aus. Ole, der den größten Teil des Gesprächs vom Fahrersitz aus mitgehört hatte, nickte ihnen einfach zu und schloss den Bus ab.
Es war nach Mitternacht. Aleksy ging mit Hanna zu einem Taxistand — Hannas Mutter hatte, sobald sie die grobe Skizze per Nachricht erfahren hatte, gesagt, das sei sicherer, als vom Depot aus zu laufen. Aleksy zahlte trotz Hannas Protest für das Taxi, gab dem Fahrer Hannas Adresse und winkte sie davon.
Bevor sie einstieg, sagte Hanna: „Aleksy. Darf ich — darf ich Ihnen schreiben? Nur — um zu wissen, dass es Ihnen — gut geht."
Er dachte nach.
„Ja, Hanna. Ich würde — ich würde mich freuen. Ich werde Ihnen nächsten Freitag einen kleinen Brief mit Ole im Bus dalassen."
Am nächsten Freitag, im Viertel-nach-elf-Bus, lag bei Ole ein kleiner Brief für Hanna. Hanna nahm ihn. Sie setzte sich nach vorne. Der Mann — Aleksy — war nicht im Bus. Der hintere Sitz war leer.
Sie las den Brief zu Hause.
Der Brief lautete:
*Hanna. Danke, dass Sie im Bus geblieben sind. Ich habe seit unserem letzten Gespräch etwas getan, was ich seit achtzehn Monaten nicht hatte tun können.*
*Ich habe meiner Tochter gesagt, was ich getan habe. Sie fand mich, was ich befürchtet hatte, nicht gebrochen. Sie fand mich — in ihren Worten — herzzerreißend. Wir saßen an dem Abend, an dem ich es ihr sagte, eine Stunde zusammen. Sie fragte, ob