Chapter

Erstes Abenteuer: worin die Fröschlacher ihre Domglocke retten und dem Genie eins heruntergezogen wird.

worin die Fröschlacher ihre Domglocke retten und dem Genie eins heruntergezogen wird. Große Ereignisse der Weltgeschichte wiederholen sich, treten, wohl leicht verändert, bei neuen Völkern hervor; so finden wir, daß eines Tages die Fröschlacher auch ihre Hauptglocke auf den See hinausfuhren, um sie allda zu versenken, weil der Feind im Anmarsch gemeldet war, er aber die Kostbarkeit nicht erbeuten sollte. Sie selber nicht zu verlieren, merkten sie sich ihren Ort wie vormals die Männer von Schilda durch ein Zeichen, mit dem sie den Kahn versahen, dort wo die Glocke noch Blasen herauftrieb, nur daß sie sich dazu des Bleistifts, nicht einer Kreide bedienten. Dies verrichtet, steuerten sie nach dem Ufer zurück und landeten im Schilf unweit Schattensee, auf das Spöttervolk ärgerlich, das von Zinnen und Türmen mit einem Hähergelächter lärmte. Die Fröschlacher wurden nicht klug daraus, welchermaßen sie sich wieder ungeschickt sollten angestellt haben, sie guckten einander ins Gesicht: Der Pfarrer fand Mäckerling für ein Stadtoberhaupt doch zu schneidermäßig, dieser hinwiederum den Seelsorger unverschämt feist. Dem Schatzkanzler wollte es so vorkommen, als ob der Stadtbaumeister mit seinem Zimmermannsbleistift überm Ohr sich ein Ansehen gab; der Stadtbaumeister rügte es an dem Kanzler, die Goldkiste auf den Knien überall mitzuführen. Stoffel bezog den Spott auf Klaus mit der

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