Vorwort
Der Weltkrieg, diese europäische Geißel, mit seiner Folge von persönlichem, nationalem, ja weltumspannendem Elend, lastet noch schwer auf all denen, die ihn zu erleiden hatten, und seine letzten Gegenstöße sind - wenn auch nicht offen zutage liegend - nicht minder schmerzhaft. ... Ein Schützengraben an der Somme, aufgerissen von einer Granate ... ein Chaos. Unter der Erde, in einem Meter Tiefe, findet man einen jungen Mann, groß und schlank, noch lebend auf. Ist ein wichtiges Organ verletzt? - Wird er diese Erschütterung überstehen? Die Untersuchung ergibt nichts Genaues, außer einer leichten Verrenkung der Wirbelsäule, die in der Folge funktionelle Störungen hervorrufen kann. Aber Bolitho verläßt nun den Kriegsschauplatz und erwacht zum geistigen Leben Europas. Man wußte von ihm nur, daß er vom Kap kam; er galt als gebildet und es war auch bekannt, daß er ein junger Freiwilliger von mitreißendem Temperament und ein guter Kamerad war. Durch gelegentliche Unterhaltungen mit seinen mondänen Pflegerinnen, einige seiner prägnanten Berichte und seine sprühende Beredsamkeit erwies sich seine Eignung für einen besonderen Posten bei der englischen Kriegsberichterstattung in Frankreich. Hier fand er Gelegenheit, die verschiedenartigsten internationalen Probleme von allen Seiten zu beobachten. Schüchtern, einsam, zurückhaltend - ganz dem Wissen um die Dinge ergeben - erlangte Bolitho