Z. Marcas
Ich habe in meinem Leben Niemanden, selbst wenn ich die berühmten Personen unserer Zeit dazu nehme, gesehen, dessen Anblick ergreifender war, als der dieses Mannes. Das Studium seiner Physiognomie flößte im Anfang ein schwermütiges Gefühl ein, und zuletzt war die Empfindung eine beinahe schmerzliche. Es bestand eine gewisse Harmonie zwischen der Person und ihrem Namen. Dieses Z, das vor Marcas stand, das man aus der Adresse seiner Briefe sah, und das er bei seiner Unterschrift nie vergaß, dieser letzte Buchstabe des Alphabets gab unwillkürlich den Eindruck von etwas Verhängnißvollem. Marcas! wiederholen Sie sich selbst diesen aus zwei Silben bestehenden Namen. Finden Sie darin nicht eine ungünstige Vorbedeutung? Scheint es Ihnen nicht, daß der Mann, der ihn trägt, ein Märtyrer seyn muß? So seltsam und rauh dieser Name ist, er hat dennoch das Recht, zur Unsterblichkeit zu gelangen; er ist gut gebildet, er spricht sich leicht aus und hat jene Kürze, die man bei berühmten Namen wünscht. Ist er nicht eben so lieblich als bizarr! Aber scheint er Ihnen nicht auch unvollendet? Ich möchte die Behauptung nicht auf mich nehmen, daß die Namen keinen Einfluß aus das Verhängnis ausüben. Zwischen den Schicksalen des Lebens und den Namen der Menschen; gibt es geheime, unerklärliche Übereinstimmungen oder ausfallende Verschiedenheiten, die überraschen; oft hat man entfernte aber höchst