Vorwort
Es ist nicht meine Absicht, die Leser zu benachrichtigen, wie die Manuscripte jenes großen Antiquars, des Dr. J. U. Rochecliffe, in meine Hände kamen, Dergleichen Dinge ereignen sich auf mannichfache Weise, und es ist schon genug, wenn ich sage, daß sie von einem unwürdigen Schicksal gerettet und ehrlich erworben wurden. Was die Wahrheit der Anekdoten betrifft, die ich aus den Schriften dieses vortrefflichen Mannes gesammelt, und mit der an mir stets gerühmten Leichtigkeit zusammengestellt habe, so wird der Name des Doktors Rochecliffe die Genauigkeit verbürgen, wo dieser Name anders bekannt ist. Mit seiner Geschichte ist die Lesewelt wohl vertraut, und wir möchten sie deshalb auf den ehrlichen Anthony a Wood verweisen, der ihn als einen der Hauptpfeiler der Kirche schilderte, und ihm in seinen Athenis Oxoniensibus ein musterhaftes Zeugniß giebt, obwohl der Doktor in Cambridge, Englands zweitem Auge, erzogen wurde. Bekannt ist's, daß Doktor Rochecliffe wegen des lebhaften Antheils, den er an dem Streite mit den Puritanern nahm, früh zu ansehnlichen Aemtern in der Kirche gelangte, und daß sein Werk, Malleus haeresis, von Allen als ein niederschmetternder Streich betrachtet wurde, ausgenommen von denen, die ihn empfingen. Dies Werk machte ihn schon in einem Alter von 30 Jahren zum Pfarrer von Woodstock, und sicherte ihm späterhin einen Platz in dem Kataloge der berühmten weißen