Die Pariser Weltausstellung
I. Herrn Wippchen in Bernau. So erfreut wir waren, daß Sie sich sofort nach unserer Aufforderung auf Ihren Posten zurückbegaben, so leid thut es uns, Ihnen melden zu müssen, daß wir Ihren ersten Brief mit dem besten Willen nicht abdrucken konnten. Sollen wir Ihnen nochmals sagen, daß wir sehr wohl wissen, was die Tagespresse ihrem Publikum zu bieten wagen darf und was nicht? Wir wissen ja, daß der Leser über viel Widersinniges und Unglaubliches hinweg liest, aber Sie stellen ihn auf zu harte Proben. Sie schreiben am 30. April: »So eben komme ich von der morgen stattfindenden Eröffnung der Weltausstellung« und schildern dieselbe dann mit einer Ausführlichkeit, die wir bewundert hätten, wenn wir nicht dahinter gekommen wären, daß Sie mit liebenswürdiger Unbefangenheit einen Bericht von der Eröffnung der Weltausstellung vom Jahre 1867 abgeschrieben hatten. Nicht einmal Napoleon III. hatten Sie gestrichen und in Mac Mahon umgewandelt. Wir bitten Sie, nicht in dieser Weise fortzufahren. Noch eines: Fahren Sie auch nicht fort, stets mit uns zu verkehren, als sollten auch wir meinen, Sie seien nicht in Bernau. Indem Sie nämlich einen Vorschuß von Mark verlangen, beschwören Sie uns, Ihnen nur Francs und zwar, wie Sie ausdrücklich bitten, Mac Mahond'ors zu senden, weil Sie beim Einwechseln französischen Geldes zu viel einbüßen müßten. Dazu schicken Sie uns einen Wust von Coursen aller