Chapter

1. Kapitel. Eine wilde Nacht.

1. Kapitel. Eine wilde Nacht. In Wassersportkreisen hieß er nur der Schönheitsvierer. Man hätte sagen sollen »Fünfer«, denn auch die Miß, die am Steuer saß, war ein entzückendes Girl. Der Vierer gehörte dem Damenruderverein des riesigen Warenhauses von Marshall Field u. Co., Ecke Washington-Street. Am Donnerstag gegen acht Uhr abends hatte der Schönheitsvierer das Bootshaus zu kurzer Trainingsfahrt bei völlig windstillem Wetter verlassen. Da der Michigan-See ohne jede Welle glatt wie ein Spiegel dalag und nirgends ein Anzeichen eines drohenden Gewitters vorhanden war, hatten die fünf vielbeneideten entzückenden Mädels sich schließlich doch weiter vom Lande weggewagt, wurden von der im Mai meist rasch hereinbrechenden Dunkelheit und zudem noch von einem starken Nebel überrascht, und erst bei Mondaufgang fand eine Segeljacht den leeren Rennvierer und schleppte ihn nach Chicago ein, benachrichtigte die Polizei und gab die Mitteilung von dem seltsamen Ereignis auch an einige Zeitungsberichterstatter weiter. Und wiederum eine Stunde später liefen über die riesigen weißen Tafeln der Zeitungspaläste die Meldungen über das Verschwinden der Insassen des Schönheitsvierers in zwei Meter langen Buchstaben hin. Unten vor den Zeitungsgebäuden stauten sich die Massen, immer mehr Einzelheiten wurden bekannt, die Bilder der Verschwundenen wurden gezeigt, Extrablätter wurden ausgegeben, — nur

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