Chapter

Sleefkamp, den 24. Dezember 19 ..

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Wien Sleef sitzt vor dem alten Folianten und soll ihn »weiterführen«. Der Knecht. Und ist doch Herrenvolk da, das es wohl besser könnte als ich. Es ist seltsam. Ich gehorche einem Befehl, der vor dreihundert Jahren niedergelegt wurde in diesem schweinsledernen Buch, in dessen schweren Umschlag viele hundert Seiten aus feinem Papier eingeheftet wurden. Weil unsere neuzeitigen Federn auf dem Büttenzeugs versagen. Der Passus vom Ahnbauern Erne Sleef 1632 lautet: »In düssem Fullianten soll jedweder Sleef, der düssen Hof als Hoferbe oder in Vertretung übernimmt, sein Leben leben. Ik sülben tu verstecken düssen Untüm vun Fulliant. Nich in die Erbtruhen. Weil da die Zackermenters Kriegsvolk zu allerirst drin rumoren und zerren heraus, was ihrem Gelust ansteht. Ik versteck ihm im hilligen Ginsterbusch, dieweilen das Wetter trocken ist. Trag ihm dann wieder in der braunen Heyden umher, so lang sie dürr ist. Leg' ihm in die Thingeichen, welche ist hohl. Damit sie sich beide von ihrer Heiligkeit noch etwas abgeben. Hat aber sowohl die Eichen, als auch der Fulliant manch Unheiliges gesehen. Bleibt aber deshalb doch heiligs Erbe. – Leg' ihm auch in die Kiefer, so ganz allein in einem Wald von Wachholdern steht. Kein Mensch außer mir findet dort hin. Gott schall mi wohren! Man kümmt sik sülben as 'n Spitzbub vör un gruglichen Schelm, weil man allstunds

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.