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Wie Dieter die Heimat fand

Es war vor einem halben Jahrtausend. Über dem Höhenzug, der die Grenze von Böhmen und Mähren auf seinem granitenen Rücken trägt und das Bergland von Iglau genannt wird, hingen die Nebel eines feuchten Frühsommermorgens. Wie nasse Schwämme lagen sie zwischen den Wipfeln der Tannen und ließen ihr Wasser auf den Moosboden fallen, so daß bei jedem Tritt ein Tümpel braunen Wassers zurückblieb. Dichter Urwald deckte die Gegend; Wölfe und Füchse strichen unbehelligt herum und kamen in rauher Winterszeit bis an die Landmark von Iglau. Aber das Raubzeug schuf den Bewohnern des Landes die geringste Sorge; der Krieg war's, der seit mehr als zwölf Jahren Vieh und Leute fraß, der das Landvolk verschlagen und menschenscheu machte und in den engen Kreis der Behausung zurücktrieb; und wenn jeder Krieg die gepeinigte Menschheit mit Geißeln schlägt, der damalige schlug sie mit Skorpionen; denn er war ein Kampf um den Glauben, und im Namen Gottes ist am meisten gesündigt worden auf Gottes Erde. Man war froh, daß sich die Scharen der wilden Taboriten wenigstens nicht in die Nähe von Iglau wagten, wo sie sich schon mehr als einmal blutige Köpfe geholt hatten; erschreckt horchte man auf, wenn verworrene Kunde kam, wie bei Mies die gepanzerten Ritter vor ihren rollenden Steinwagen davon gelaufen, wie sie bei Taus ein ganzes Kreuzheer in schmähliche Flucht gejagt und der Kardinal Julian, als Krieger

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