Chapter

Kapitel 1

Gar mancher hat sich die Füße von Cachel nach Sault St. Marie wund gelaufen. Wind, Wind in den Ohren, des Nachts kamen die blauen Vögel von den Ufern des Oberen-Sees. An den Rändern des Sees roch es nach Fischen; die Fichte stand an den Hängen und sah hinab auf den größten See der Erde. Ja, wie mancher lief sich die Füße wund, um rechtzeitig, noch vor dem ersten Frost, in Sault St. Marie die Holzstraße zu erreichen. Und wenn noch einmal gegen Ende November die lauen Winde vom Huron-See herüberwehten, dann zogen die Forellen und Hechte schon durch die Wasser; sie sammelten sich zur Fahrt in die wärmeren Gründe. Denn sie wußten, daß der Winter an den Himmeln lauerte. Ach, so mancher zog die Straße von Cachel nach Sault St. Marie, wenn der Wind kalt vom Kanadischen Landrücken blies, und lief und lief, die Füße wund, die Arme weit voraus und im schnellen Schritt. Es wird kalt, der Wind geht über die weiten Seen und noch einmal so kalt strömt er zurück. Dann wird es Zeit, daß du die Holzstraße von Sault St. Marie erreichst und dich in einem warmen Hause ausstreckst. Denn der Frost kommt plötzlich, von Stunde zu Stunde wird der Wind eisiger, im Walde seufzt das Holz und der große Fahrweg wird hart. Frostadern laufen durch die Erde und jeder Tropfen Feuchtigkeit gefriert in der Luft. Und wenn die kalten Lüfte gegen den See ziehen, sammeln sich alsbald dunkle Wolken über dem Wasser und

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