Chapter

I

»Schiffe!« sagte lebhaft ein älterer Seemann in sauberem Landgangszeug. »Schiffe –« und sein scharfer Blick wandte sich von meinem Gesicht ab und lief die lange Reihe prächtiger Galionsfiguren entlang, die Ende der siebziger Jahre gewöhnlich dicht nebeneinander in einer Linie über das schmierige Pflaster des Kais am New South Dock hinausragten – »Schiffe sind schon gut, aber die Leute darauf...« Mindestens fünfzig große Segelschiffe lagen dort mit dem Vorsteven zum Kai alle in einer Reihe vertäut. Ihre Rümpfe aus Holz oder Eisen zeigten klassisch schöne Linien, die Schnelligkeit verrieten und in ihrer Form die höchste Vollendung modernen Schiffbaus verkörperten. Sie lagen dort, als hätte man sie für eine Ausstellung zusammengeholt, nicht etwa für eine große Industrieausstellung, sondern für eine Schau großer Kunstwerke. Ihre Außenbordsfarben waren grau, schwarz oder dunkelgrün mit einer schmalen gelben Zierleiste, die ihren Sprung hervorhob. Andere hatten eine Reihe aufgemalter Kanonenpforten, die ihre robusten Flanken kriegerisch verzierten, Flanken von Lastträgern, die keinen anderen Triumph kannten, als mit ihrer Last schnell zu sein, keinen anderen Ruhm, als lange zu dienen, und keinen Sieg – nur den endlosen stillen Kampf mit der See. Hochbordig, mit gewichtiger Würde lagen die großen, leeren Schiffsrümpfe mit ihren reingefegten Laderäumen längsseits der hölzernen

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