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Vorwort

»Das 18. Jahrhundert zieht uns an den Beinen zu Boden und das 19. an den Ohren in die Höhe; weder Fisch noch Fleisch, weder Europa noch Asien... Der Geist schreit nach Nahrung und will die Nuss der Aufklärung zernagen, klagt aber, dass er vom Runkelrübenzuckers Zahnweh habe.« Bestuschew. »Unsere jetzige Lage ist eine harte, gedrückte; darin stimmen fast alle überein; nur diejenigen geben es nicht zu, welche aus dieser unglücklichen Lage Nutzen ziehen, und denen daraus Vortheile erwachsen... Vor unsern Augen gehen in unserm innern und äussern Leben so auffallende Ereignisse vor und offenbart sich ein solcher Verfall und eine solche Zersplitterung der moralischen Kräfte der Nation, dass sich das Bild davon unwillkürlich dem Geiste einprägt und die Seele mit tiefem Kummer erfüllt.« Koschelew. (»Unsere Lage,« 1875.) Was wird aus Russland werden? Wie wird es sich der verwegenen, rücksichtslosen Kräfte, welche, wie jetzt nicht mehr zu leugnen, die Ruhe und Ordnung des grossen Reichs in der ernstesten Weise gefährden, erwehren, – und welches wird der Rückschlag der weiteren Entwicklung seiner Verhältnisse auf die Zustände in ganz Europa sein? Das sind die inhaltschweren Fragen, welche gegenwärtig die öffentliche Meinung aller, selbst der aussereuropäischen, Länder beschäftigen. Es war eine ungeheuere Aufregung, die sich nach dem Attentate des 13. März der Petersburger Gesellschaft

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