Vorspruch
Menschenkind, woher bist du gekommen? Die Schöpferhand hat dich vom Acker genommen, Vom Acker, auf dem nach uraltem Gebot die Krume alljährlich sich wandelt in Brot. Dann fiel von Gottes Vatergesicht auf dich ein Funken von seinem Licht. Der ist in dir zum Leben entglommen. So bist du in diese Welt gekommen. Menschenkind, was willst du auf Erden? Pflüger und Saatkorn zugleich mußt du werden. Die grade Furche tut's nicht allein, Wertvoll ist das, was du senkst hinein. Staubgeriesel und Nässe und Dorn, oder das edle Weizenkorn. – Ob leidgesättigt, ob getragen vom Glück, – Du mußt zu deinem Ursprung zurück.