Vorwort
Vorwort zu der ersten Auflage. Ueber die Grundsätze, welche nach meiner Ansicht einen Uebersetzer der Ciceronianischen Schriften leiten müssen, habe ich mich in dem Vorworte zu meiner Uebersetzung der Tusculanen hinreichend ausgesprochen. Nur wenige Worte habe ich daher über die gegenwärtige Uebersetzung hinzuzufügen. Der Lateinische Text, der meiner Uebertragung zu Grunde liegt, ist der von Friedrich Ellendt in seiner im Jahre 1840 erschienenen Ausgabe gegebene. Die Stellen, an denen ich von dem Ellendt'schen Texte abgewichen bin, sind sämmtlich in den der Uebersetzung beigefügten Anmerkungen angezeigt. Diese Anmerkungen beziehen sich theils auf die Erklärung schwieriger und dunkler Stellen, theils auf die Erörterung vorkommender Personennamen, geschichtlicher Ereignisse, altertümlicher Sitten und Gebräuche und dergleichen, insoweit dieselben zum Verständnisse der Schrift nothwendig ist, theils auf die Kritik derjenigen Stellen, an welchen ich von den Lesarten des Ellendt'schen Textes abweichen zu müssen glaubte. Die Hülfsmittel, die mir bei der Uebersetzung und der Erklärung zu Gebote standen, sind folgende: Marcus Tullius Cicero's drei Gespräche von dem Redner, aus dem Lateinischen übersetzt und mit Anmerkungen erläutert von Johann Michael Heinze. Helmstädt bei Christian Friederich Weygand. 1762. M. T. Cicero, von dem Redner. Drei Gespräche übersetzt und erläutert von