Chapter

Der Peperl

»Also gengas zu, Frau Oberexpediter, morgen in der Fruah fahr'n mir auf Starnberg mit der ganzen liaben Famülie und Sö schenken uns die Ehr' und san mit von der Partie, gell'ns?« »Sö san wirkli sehr liebenswürdig, mei liabe Frau Brandl; wenn ma nur mit'm Wetter a biß'l a Sicherheit hätt.« »Oh, ich bitt' Ihna, Frau Oberexpediter, mir ham an Barometer, der ganz richtig zoag'n tut, und wissen's, der war an ganzen Sommer no net so hoch wie heut.« »Ja mei, a Barometer! In ganzen heurigen Sommer hat's g'regn't und allweil nix als g'regn't; ob der Barometer heroben oder herunter, g'standen is, dös war alles oans. Der kennt sich bei die jetzigen unsichern Zuaständ' des irdischen Jammertals gerad aso wenig aus, wia der Laubfrosch und 's Wettermandl und alle sunstigen Heilinga und Propheten. Aber wissen's was, Frau Brandl, i wer' g'schwind amal bei mein' Schwiegersohn nachschaun, was der Peperl sagt.« »Was is jetzt dös für a Peperl?« »Der Peperl? Oh mei, kenna 's an Peperl net? Sö kenna do mein Schwiegersohn? Dös is der Herr Charkutier Gschwendtner – no, an Gschwendtner in der Rotenturmstraß wern's do kenna?« »No freili. A recht a feiner Mann is dös, dös muaß ma sag'n, und a schens G'schäft haben's a, dö Leit. Aber i moan, dö G'schwendtnerischen hab'n gar koan Buam net?« »Na – an Buam haben's freili net.« »Ja, was is denn nacha der Peperl för oaner, Frau Oberexpediter? A Madl kann's do a

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