Chapter

Verlassen und Verloren

Es war am Ende des August im Jahre 1796. Die Tage begannen kürzer zu werden und die sinkende Sonne warf lange Schatten in eine stille weltentlegene Schlucht des Waldgebirgs, das man den Spessart oder die „Speßhardt“ nennt, den „Wald der Spechte“, in dem bairischen Kreise Unterfranken und Aschaffenburg. In dieser Schlucht, durch deren Tiefe ein schmaler und dürftiger Wasserfaden in einem tiefen, felsigen und mit Gerölle ausgepflasterten Bette niederschoß, standen unfern von einander zwei Siedelungen – eine Mühle und ein Forst- oder Waldwärterhaus. Die Mühle lag ein wenig tiefer, zwischen einem Stück Gartenland und einer kleinen Wiese; das Forsthaus lag einen Steinwurf höher, ein altes, in Bruchsteinen aufgeführtes Gebäude, dessen Schieferdach in der Mitte eingesunken war, so daß der hohe Schornstein wie ein steifer Reiter im Sattel aussah. Vor dem Hause lag ein kleiner Garten, in dem einige abgeblühte Stockrosen und honigduftende Phloxbüsche sich über das verfallene und morsche Lattengitter erhoben, welches das Gärtchen umgab. Die Eingangsthür zu diesem Gärtchen fehlte – die Zeit hatte sie mit fortgenommen – vielleicht auch Jemand, der sie besser gebrauchen konnte als die Zeit, dem die alten Latten eben recht geschienen, sein Heerdfeuer damit zu nähren. An der Stelle derselben aber zwischen den beiden schiefgesunkenen Holzständern, an welchen sie befestigt gewesen, saß ein

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.