Chapter

Widmung

Ums Brot!« Wie oft in fernen Tagen Hab' ich dies ernste Wort gehört. Ich wagt' nicht, nach dem Sinn zu fragen, Obgleich mein Herz dadurch beschwert. »Ums Brot!« Ein ganzes Häuflein waren Wir Kinder – und die Sorge kam; Früh hab' ich ihren Druck erfahren Und sah der Mutter stillen Gram. »Du faltetest die frommen Hände, »Trugst gläubig stets dein Schicksalslos. » Wir fanden Liebe ohne Ende »Im Mutterarm, im Mutterschoß. »Und später, – als mir selbst das Leben »Gar manchen Schatten hat gebracht, »Als vieles Schwere mir gegeben »Und sternenlos die Sorgennacht, »Da mußt' ich an dein Beispiel denken, »Es gab mir Trost und Zuversicht, »Zum Guten wird der Herr es lenken, »O Mutter, ich verzage nicht.« »Ums Brot!« Ich habe es geschrieben Und euch in schlichter Art erzählt, Von meinem Glauben, Hoffen, Lieben Umschließt es eine ganze Welt. »So zieh' denn hin auf deinen Wegen Mein Buch, wie wird es dir ergehn? Mein Mütterlein, dein frommer Segen Wird schützend ihm zur Seite stehn!« Libau in Kurland 1899.

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.