Chapter

Ultimo

Ein lauer Märzwind athmete in vollen Zügen durch die engen Gassen der kleinen Stadt und rüttelte an den Fensterläden und polterte in den Schloten; und jedesmal, wenn es so an seinem Hause, das ein Eckhaus war, vorüber pfiff und brauste, warf Herr Thomas Kempe von seinem Pult einen vorwurfsvollen Blick nach seiner Tochter Christiane, die auf dem kleinen runden Tisch vor dem Sopha das Abendbrod für den Vater zurechtstellte. Es ist Alles fertig, Vater, willst Du nun nicht erst in Ruhe essen? sagte das Mädchen. In Ruhe! murmelte der alte Herr; schöne Ruhe! hörst Du? da! oben der Laden in der Giebelstube hat nunmehro bereits zum zweiten Male geklappt; der Sturm wird mir noch das Haus über dem Kopf zusammenwerfen; und dabei soll man ruhig bleiben? Schöne Ruhe! und in einer Stunde geht der Zug! Er hatte die Brille, über deren große runde Gläser er wiederum Christianen zornig angeblickt, wie in Verzweiflung von dem stumpfen Näschen gerissen und auf die Briefschaften geworfen, in denen er gekramt. Ich will das Alles nachher in Ordnung bringen, sagte Christiane; auch den Brief an A. H. Wiedehopf Söhne wegen der Graupen kann ich schreiben; ich weiß ja, um was es sich handelt. Da haben wir's! rief Herr Kempe statt aller Antwort, indem er mit unglaublicher Geschwindigkeit von seinem hohen Sessel herabkletterte und durch die Thür in den Laden stürzte, aus welchem das Zetergeschrei einer

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.