Die Tiere und der Mensch
Die Tiere und der Mensch. »Glückseliger König, in alter Zeit und in längstentschwundenen Tagen hauste einmal ein Pfau mit seiner Frau am Meeresgestade in einer raubtierund wildreichen Gegend, welche außerdem reich an Bäumen und Bächen war. Jener Pfau pflegte deshalb mit seiner Frau aus Furcht vor den wilden Tieren die Nacht über auf einem der Bäume daselbst zuzubringen und am Tage seiner Nahrung nachzugehen, bis schließlich ihre Furcht so groß wurde, daß sie fortwanderten und sich einen andern Aufenthalt suchten. Während sie nun so auf der Suche nach einem Wohnplatz waren, zeigte sich ihnen ein baumreiches, von vielen Bächen bewässertes Eiland, so daß sie sich dort niederließen und von den Früchten des Eilandes speisten und von seinen Bächen tranken. Während sie hier in dieser Weise lebten, kam mit einem Male eine Ente in großer Furcht auf sie zu und hemmte ihre Eile erst als sie bei dem Baume, auf welchem der Pfau mit seiner Frau saß, angelangt war und sich hier in Sicherheit fühlte. Da der Pfau nicht zweifelte, daß die Ente eine wunderbare Geschichte erlebt hätte, fragte er sie nach ihrem Befinden und der Ursache ihrer Furcht, und die Ente antwortete ihm: »Ich bin krank aus Kummer und Furcht vor dem Menschen, und ich sage, hüte dich und abermals hüte dich vor den Kindern Adams.« Da sagte der Pfau zur Ente: »Sei nunmehr, wo du zu uns gekommen bist, ohne Furcht,« und die Ente