Die Eintrittskarte ins Paradies
Auf gut Glück, aufs Geratewohl, »auf blauen Dunst«, wie man zu sagen pflegt, bin ich noch einmal in Südamerika gewesen. Und nun sitze ich noch einmal hier, um diese neuesten Fahrten und Irrfahrten noch nachträglich auf dem Papiere festzuhalten, wenn mir das alles auch zunächst nicht so recht aus der Feder will.Die Schilderungen meiner ersten Südamerika-Fahrt findet der Leser in dem Buche: Dem Glücke nach durch Südamerika. Erinnerungen eines Ruhelosen, von Kurt Faber. 15. Auflage 1926. (Lutz' Memoiren-Bibliothek.) Wie kommt das nur? Diese Geschichten sind wohl alle noch zu aktuell, als daß man immer darüber lachen könnte, es ist noch zu viel Gegenwart darin, mit ihren Hoffnungen und Wünschen, mit ihren Leiden und Leidenschaften. Dennoch habe ich die Feder tief eingetaucht und gehe in meinen Gedanken um einige Jahre zurück in jene schöne Zeit, da bei uns zu Hause eben der Dollar anfing, sich blank und immer blanker zu putzen und sich schließlich auf den Thron setzte als Kaiser von Deutschland, vor dem die höchsten Herren die Honneurs machten und die vornehmsten Damen in einem Hofknicks erstarben, so tief, und tiefer als je vor einem Fürsten von Gottes Gnaden. Waren das damals nicht herrliche Zeiten? Der Dollar stieg, wie das Wasser nach einem Sommergewitter, und mit ihm stiegen Pfunde und Gulden und Schweizer Franken und tschechische Kronen und brasilianische Milreis. Was Wunder,