Erstes Buch - Erstes Kapitel
Erstes Kapitel. Glück auf den Weg! Ulrich rief es ärgerlich lachend hinter dem Hasen her, auf den er eben vorbeigeschossen hatte, und der nun mit hintenübergelegten Löffeln über den Dünensand davonjagte. In demselben Augenblick hob sich ein zweiter unmittelbar vor seinen Füßen aus dem Heidekraut und galoppierte dem ersten nach. Der Jäger drückte den Kolben abermals gegen die Wange; aber der Hahn gelangte nur bis zur Mittelruh und blieb da, wie angewurzelt, stehen. Bevor er ihn zum zweitenmal aufgezogen, verschwand der Hase hinter der nächsten Sandwelle. Ulrich betrachtete die alte, verrostete Doppelflinte nachdenklich. Wenn diese nach der Versicherung des kupfernasigen Schmiedes die beste von den sechsen war, die er an sportslustige Badegäste auszuleihen hatte, wie mußten da erst die andern beschaffen sein! Es war ihm schon recht. Weshalb hatte er seinen trefflichen Lefaucheux zu Hause gelassen! So war ihm wenigstens die Schande erspart, im Juli einen Hasen geschossen zu haben. Was thut freilich ein armer Badegast nicht in der Verzweiflung der Langenweile, die er nun bereits drei Wochen lang ausgestanden hat! Es sollte mir über die vierte weghelfen, murmelte er; aber ich werde es dem Manne noch heute abend zurückbringen. Das Ding ist entschieden für den Jäger gefährlicher als für die Hasen. Uebrigens möchte ich schwören, daß es auf der ganzen Insel nur die beiden giebt. Weiß