Chapter

Der Spielmann

Der Sommer hing im dunklen Laub, und der Wind flog lustig, da wanderte ein Spielmann übers Gebirge, um im jenseitigen Land die Leute mit seien behänden, frischen Tänzen zu erfreuen und wohlverrichteter Dinge und mit praller Geldkatze wieder heimzukehren zu Basen und Gevattern. Er trug ein Wildfarnkränzelin um den Hut, sein Bart war gelb und sein Blut noch jung, und so griff er hurtig aus und ohne jede Bekümmernis. Er ging diesen Weg zum ersten Mal und dachte, es könne gar nicht lange währen, so müsse die Höhe überwunden sein und er wieder zu Mühlen und Schmieden gelangen, deren Räder von Wassern bewegt werden, die nach einem anderen Meer begehrten. Doch obschon er mitten in der Nacht unter glühenden Sternen aufgebrochen und rüstig ausgeschritten war und manchen Meilenstein hinter sich gelassen hatte, kam er dennoch zu keiner von Menschen bewohnten Stätte, und der Wald schloss sich immer tiefer und gewaltiger um ihn, bis ihm schließlich war, er könne von hier aus niemals wieder in die Welt zurückkehren, so unbetreten und vergessen und ziellos lief der grasige Pfad vor ihm her, und so verworren und schmerzlich einsam war die Wildnis um ihn. Der junge Spielmann hatte zeitlebens unter lachendem Volk geweilt, hatte auf Märkten und an Brunnen gefiedelt und die Menge zum Tanz verführt oder im Burgsaal feine Frauen und jagdmüde Männer lauschen gemacht und hatte gemeint, so müsse es

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