Achtes Kapitel
Als Clay den Regierungspalast wieder erreichte, saß die Gesellschaft bei Tische, und zwar fand er Mr. Langham und seine Tochter an der Tafel des Präsidenten. Madame Alvarez wies auf einen neben Alice frei gelassenen Stuhl, und diese reichte ihm die Hand zur Begrüßung. »Das war recht thöricht von Ihnen, so fortzujagen,« sagte sie. »Und ich habe den Fächer nicht einmal gefunden,« entgegnete Clay, indem er sich auf seinen Platz zwängte. »Nein, er lag hier im Wagen. Kapitän Stuart hat ihn mir gebracht.« »So? Das ist also der Grund, weshalb ich ihn nicht finden konnte,« entgegnete Clay. »Aber ich habe einen Riesenhunger,« fuhr er lachend fort, »mein Ritt hat mir Appetit gemacht.« Bei diesen Worten zwinkerte er Stuart zu, allein dieser sah mit unverwandten Blicken die vor ihm auf dem Tische stehenden Lichter an, und in seinen Augen spiegelte sich eine große Besorgnis. Clay bemerkte, daß Madame Alvarez den jungen Mann verstohlen beobachtete und die Stirne über seine Zerstreutheit runzelte. Deshalb streckte Clay sein Bein aus und trat herzhaft nach Stuarts Stiefeln, worauf der alte General Rojas, der Vizepräsident, der neben Stuart saß, plötzlich zusammenfuhr, heftig blinzelte und mit dem Ausdruck geduldigen Leidens zur Decke emporblickte, aber der leise Schrei, der ihm dabei entschlüpfte, brachte Stuart zur Gegenwart zurück, der nun ein konventionelles Gespräch mit der neben ihm