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»Hupla!« An einem ockergelben Häuschen, das mit seinem kleinen Garten und Ziegenstall an die alte verwahrloste Stadtmauer stieß, schlug herrisch die niedrige Tür auf. Ein knirpsiger Mensch, ganz in Schwarz gekleidet, glattrasiert, einen schäbigen Zylinder mit Trauerflor auf dem Kopf, das gekniffene Gesicht energisch, zurückhaltend, manchmal lächelnd, meist aber grausam wie das Aussehen eines Knollenblätterichs, war auf der Schwelle erschienen, machte hier Halt und rief über die Schulter in den Hausflur zurück: »Lena, meinen Medaillenstab!« »Hier, Vater!« »Merci!« Dann ging er. Ein üppiges Weibsbild, das trotz des frischen Wetters seine kräftigen Formen mit einer dünnen Kattunbluse umkleidet hatte, sah ihm mit großen, runden Augen nach, bis die nächste Straßenecke ihn verschwinden ließ. Dann wandte sie sich, kicherte in sich hinein und sah auf den Boden, wo eine feiste, graue, gezähmte Ratte mit klebrigem Schwanz zu ihren Füßen hockte. »Na, Jette,« sprach sie diese an, »nu geht die Komödie auf den Wassermühlen los. Mir soll's egal sein, auch dir; wir haben doch nichts davon. Jetzt komm' man!« und von dem ekelhaften Ungeziefer begleitet, trat das dralle, nicht unschöne, wenn auch etwas aus dem Leim geratene Frauenzimmer wieder in den Hausflur zurück, ließ sich in der Küche nieder und genehmigte sich ein Schälchen mit Kaffee. Inzwischen war der Alte weiter gepilgert, geschwollen,