»Le temps que je regrette . . .«
Aus meiner Kindheit Ferne Tönt ein verwehter Klang Des Lieds, mit dem uns gerne In Schlaf die Mutter sang. Zersprungen ist des Liedchens Kette, Sein goldner Kehrreim blieb mir nur:Le temps que je regrette C'est le temps des amours. Es ist wie leis Gedenken An blauer Bänder Wehn, Lavendelduft aus Schränken, Die lang verschlossen stehn. So sucht auf öder Freudenstätte Ein Herz verklungner Feste Spur:Le temps que je regrette C'est le temps des amours. Wenn bei des Herbstes Säuseln Das Laub im Parke fliegt, Sich auf des Weihers Kräuseln Ein Schwan noch einsam wiegt. Dann schwebt es leis durch die Boskette Mit Reifrock, Puder, Pompadour:Le temps que je regrette C'est le temps des amours. Wie zu der Geisterklage Der Wind die Harfe rührt, Das Bild der sonnigen Tage Im Blätterfall entführt. Da denkt auf feuchtem Sterbebette Des Sommers einmal noch Natur:Le temps que je regrette C'est le temps des amours.