Chapter

Vorrede mit einer Dedikationsparenthese

Nichts, lieber Leser! ist so groß oder so klein unter der Sonne, oder unter dem Monde – wie die schönen Geister zu sagen pflegen, wie ich aber nicht sage, weil ich kein schöner Geist seyn mag; denn, so wie du mich siehst, hab ich wohl eher Leute gefunden, die sich schöne Geister nannten: aber an denen war alles so kunterbunt, und so mächtig gekräuselt, und so verzweifelt hoch, und gar nicht ein bischen so, wie bey andern ehrlichen Leuten, daß ich nicht das zehnte mal klug draus werden konnte, und es der Seele des Eustathius (welches eine sehr scharfsinnige Seele ist, die bey Leibesleben ihre Stärke darinn hatte, daß sie die schönen Geister da verstand, wo sie sich selbst nicht verstanden) überlasse zu beurtheilen, ob die Herren selbst daraus klug werden können. Nein, dafür lob ich mir die guten braven Leute, die so hübsch gerade vom Munde weg reden, daß es nicht kraus und nicht bunt ist, und doch hübsch heraus kömmt. Da hab ich unter andern einen gekannt, der nun wohl schon ganz verweset ist, der hieß Hagedorn, und war ein feiner freundlicher Mann, der mich oft auf den Schooß nahm, als ich noch ein Knabe war, und mir Rosinen und Zuckerstritzeln in den Mund steckte. Auch kenne ich einen, der Gleim heißt, und meinen lieben alten Freund, der zur Minderung des menschlichen Elends so ein menschenfreundliches Büchlein gemacht hat. Habe auch mancherley gelesen, das Engel, Weisse,

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