Chapter

Erster Dialog

Besonnter Rasen, Mittagsruhe. Toby und Kiki liegen auf den glühendheißen Steinen. Es herrscht tiefe Sonntagsstille. Doch Toby kann nicht schlafen: Fliegen und ein schweres Mittagsessen quälen ihn. Er kriecht, das Hinterteil flach wie ein Frosch, auf dem Bauch bis zu Kiki, der in seinem getigerten Fell regungslos daliegt Toby: Schläfst du? Kiki (leise schnurrend …) Toby: Lebst du denn überhaupt noch? Du bist so flach und siehst aus, wie ein leerer Katzenbalg. Kiki (mit matter Stimme): Laß mich … Toby: Du bist doch nicht etwa krank? Kiki: Nein, aber laß mich. Ich schlafe. Ich weiß nicht mehr, ob ich einen Körper habe! Was für eine Qual, mit dir zusammen zu leben. Ich habe gegessen, es ist zwei Uhr, wir wollen jetzt lieber schlafen. Toby: Ich kann nicht schlafen. Etwas liegt mir wie ein Stein im Magen. Es rutscht herunter, aber nur langsam. Und dann diese Fliegen, diese Fliegen! … Ich brauche nur eine einzige zu sehen und schon treten mir die Augen aus dem Kopf. Wie machen sie das nur? Ich besitze doch ein Gebiß mit den fürchterlichsten Zähnen – höre nur, wie sie aufeinander schlagen – und diese verfluchten Tiere entwischen mir doch! … Meine armen Ohren, mein zarter brauner Leib, meine fiebrige Schnauze! … Da, gerade auf meiner Nase, siehst du? Was soll ich nur tun? Ich schiele schon so gut ich kann: sind's jetzt zwei Fliegen? Nein, nur eine … Nein, doch zwei … Ich werfe sie wie

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