Chapter

Vorwort.

»Aus dem Jahrhundert flüchtend sucht' ich Dich Natur, und fand Dich in der letzten Hütte Am Strande kaum noch!« So hieß es in einem Prologe zu meinen frühsten Seegeschichten. Meine Knaben- und Jünglingsjahre fielen in eine matte Zeit, deren Erzeugnisse an Unnatur und Schwulst litten. In einer Abhandlung über die Ursachen des Verfalles der deutschen schönen Litteratur im neunzehnten Jahrhundert, die ich schon auf dem Gymnasium zu schreiben mich unterfing, empfahl ich unsern Dichtern, wieder bei den großen Alten in die Schule zu gehen, oder bei der Natur selbst, der Schule der Alten. Meine Vaterstadt Stralsund liegt so unmittelbar am Meere, wie kaum eine andere Stadt, Schiffahrt und Fischfang waren mir stets vor Augen und kleine Bilder aus dem täglichen Leben meiner Heimat gehörten lange vor den »Dorfgeschichten« zu meinen ersten schriftstellerischen Versuchen. Berthold Auerbach hatte seine Freude an meinen Seegeschichten, und nahm durch gute Winke und Ratschläge an einigen derselben thätigen Anteil. Diese kleinen Dichtungen erschienen meistens erst lange nach ihrer Entstehung, anfangs in Zeitschriften zerstreut, nachher auf Wunsch der Cotta'schen Verlagshandlung in einer Sammlung, die 14 Seegeschichten, meist heiteren und humoristischen Inhaltes, enthält. Ich lasse jetzt eine Anzahl (19) Seegeschichten in neuer Folge erscheinen, die teils seitdem veröffentlicht, teils noch

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.