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Auf dem Wege nach Avalon

Wenn an dem Bett des Siechen eine Freundin Die Pulse zählt, horcht auf des Athems Züge, Der Wimpern leisem Zucken ängstlich folgt Und aus der blassen Wangen Furchen liest Wie vieler Sommer frisches Grün das Auge Des theuren Kranken noch erfreuen mag – – Draytons Every man. Ehe der liebliche Avon sich in die Severn ergießt, erhebt sich das südliche Ufer zu einigen steilen Höhen, die, einst mit den Burgen normannischer Markgrafen geschmückt, stolz in das Walliser Land hineinblickten. Da wo, das Kalkspathufer, abgespült von einem in den Avon fallenden Giesbach, sich fast jählings über den Fluß erhebt, steht die Burg Avalon, von ihren Besitzern mit kleinlicher Sorgfalt Jahrhunderte hindurch in dem alten Zustande erhalten, bis ein großer Theil während der parlamentarischen Kriege in Schutt verfiel. Doch hatte der letzte Besitzer es sich angelegen sein lassen die erhaltenen Theile in bewohnbaren Zustand zu setzen, während die niedergerissenen Mauern, üppig übergrünt vom Unkraut, von aussen auch jenen Theilen den Charakter der Zerstörung mittheilten. Aber der hohe runde Thurm, der dem Pulver widerstanden hatte, schaute noch jetzt so kühn wie ehemals über das flache Land hinaus, und das Wappen der Loscelyne glänzte wieder, neu eingehauen, über seinem Thore. Dieser Thurm gab die Richtung an, welcher eine Gesellschaft Reisender zu Pferde folgte. Scharf schnitten die Linien des rothen

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