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Vorrede

Vorrede. Vorreden werden gewöhnlich geschrieben, um böse Nachreden von Seiten der Leser zu verhüten. Indeß wird dieser Zweck hierdurch selten, oder auch nie erreicht; und wozu auch? Werden ja doch des allgütigen Schöpfers Werke auf das allerheftigste getadelt, wie soll also ein menschliches Werk dem Tadel entgehen. Der Verfasser unterfängt sich nicht, dem Publikum etwas Untadelhaftes bieten zu wollen, deshalb wollte er auch alles Vorreden unterlassen, da er ohnedies im Buche selbst hinreichend auf Zweck und Endziel desselben aufmerksam gemacht hat. Nicht also um Kritiker sanfter zu stimmen, sondern zur vorläufigen Orientirung der Leser, und um sich gegen Mißdeutungen zu schützen, erlaubt er sich einige Bemerkungen. Die erste ist die, daß er hier nichts mittheilt, als was er selbst erfahren, oder was er durch einiges Nachdenken gefunden hat; das Büchermachen aus andern Büchern, wie es auch bei Reisebeschreibungen gebräuchlich ist, will er Andern überlassen. Als Kaufmann hat er vorzugsweise für praktische Kaufleute geschrieben, hofft jedoch, daß Manches in seinem Buche auch von Andern nicht uninteressant dürfte gefunden werden. Systematische Ordnung hielt er in solchen Mittheilungen für überflüssig, er hat die Beobachtungen und Betrachtungen, wie sie sich ihm theils auf der Reise, theils von selbst darboten, dem Leser vorgelegt; wenn er daher im Verlauf der Erzählung auf einen

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