Chapter

Schattenbilder

Die Heimat grüßte uns — die Elbe, Cuxhaven, dann Hamburg! Wir waren wieder daheim! Unsere indischen Abenteuer waren beendet. Dr. Doogston-Warbatty, den wir zunächst für ein Verbrechergenie von unerhörter Rücksichtslosigkeit gehalten hatten und der doch nur das willenlose Werkzeug eines mit teuflischer Schlauheit ausgestatteten anderen Mannes gewesen, war nicht mehr! Dafür hatten wir nun einen anderen Gegner zu fürchten, einen, gegen den Warbatty ein Nichts bedeutete: Jenen James Palperlon, der den Doktor Reginald Doogston wie eine Marionette durch hypnotische Willensbeeinflussung in schändlichster Weise für seine Zwecke ausgenutzt hatte. — Die Leser meiner Berichte über Harald Harsts Orientabenteuer werden sich auf den Ausgang unseres Kampfes gegen Warbatty-Palperlon noch besinnen. Palperlon war uns entschlüpft. Sein Abschiedsgruß für meinen Freund Harst war vielsagend genug gewesen: »Hüte Dich! Ich bin stets um Dich!« Das war eine Drohung, die man nicht unbeachtet lassen durfte. Harst hatte denn auch auf der Ueberfahrt von Kalkutta nach Hamburg stets in derselben Weise alle Vorgänge und Menschen ringsum mißtrauisch beobachtet, wie ihm dies zur zweiten Natur geworden war. Er verstand es meisterhaft, dieses stete Auf der Hut Sein zu verbergen. Auf unserem Dampfer war er natürlich bald der Mittelpunkt eines erlesenen Kreises von Mitreisenden geworden, die in ihm nicht nur den

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