Chapter

Erster Teil

»Wissen Sie, mein Lieber,« knurrte Trent, »ich habe manch dreckige Gegend in der Welt gesehen und bin an Stätten gewesen, an die ich kaum ohne ein Gefühl der Übelkeit zurückdenken kann. Wählerisch bin ich also nicht – und wahrhaftig alles andere als prüde. Aber das hier ist wohl das Tollste, das ich je bisher erlebte. Wenn Hauptmann Francis sich nicht beeilt, werden wir Schluß machen müssen. Auf diese Weise jedenfalls halten wir's nicht mehr lange aus, Monty!« Sein älterer Gefährte, eine hagere, schäbig gekleidete Gestalt mit wässrigen Augen, machte keinen sonderlich einnehmenden Eindruck. Sobald er jedoch sprach, erkannte man den Mann von guter Herkunft und Bildung, obwohl seine Stimme heiser klang und die Worte wie widerwillig über seine Lippen sprangen. »Ich bin durchaus Ihrer Meinung, Trent. Dieser Ort ist widerlich, die Gesellschaft ekelhaft, und die Manieren der dunkelfarbigen und – leider – recht unbekleideten Damen sind, gelinde ausgedrückt, beklemmend.« »Dunkelfarbig?« unterbrach ihn Trent wegwerfend. »Sagen Sie ruhig pechschwarz!« Monty nickte langsam. »Ich muß Ihnen recht geben. Sie sind so schwarz wie die Sünde. Aber, lieber Freund, wenn die hiesige Umgebung sogar Sie anwidert, was soll wohl ich erst sagen! So unter vier Augen darf ich Sie doch wohl daran erinnern, daß Sie aus den unteren Schichten stammen, Komfort und Reichtum nicht kannten. Sie haben, wie ich

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