Vorwort: Was tu ich?!
Was tu ich?! Gehe sieben Jahre zurück, sieben Jahre der Finsternis, in die nur von ferne, aber immer stärker ein Licht leuchtete, das nicht von dieser Welt ist; und wie wollte ich diese sieben Jahre zurückgehen ohne dieses Licht! Was habe ich getan? Von Natur ein ζῷον πολεμικόν eher als πολιτικόν wurde ich eines Tages ausgehoben von der Zeit, gemustert vom Schicksal: ein gemeiner Soldat – der den Frieden will, dessen Herr den Frieden will, den wahren aber, nicht daß einer bloß sage: Friede, Friede, und es ist doch kein Friede, also zuerst die Gerechtigkeit und lieber noch die Liebe und erst dann den Frieden, ich sage aber, dessen Herr den Frieden will, denn niemals trotz allem, das von mir selber und also unrein ist, nie habe ich ohne Herrn und auf eigenen Sold gekämpft, wenn ich diesen Herrn auch erst allmählich kennenlernte und lerne. Ich bin kein Freibeuter. Streng war der Dienst, denn der Zuchtmeister war die Angst. Wunderbar und unfaßbar ist dieser Kriegsdienst. Wehrloser denn jeder andere vor dem Kampf, ja ohne Haut und mit bloßgelegten Nerven: in der Sekunde des Kampfes aber gekleidet in den lebendigen, sicheren Instinkt aus Feuer und Licht in Herz und Hirn, der Rüstung ist und Waffe zugleich, Gefühl und Gedanke und Wort: Mauer und Turm und Schiff und Roß und Wagen und Schwert und Schild und Angriff und Sturm und Sieg. Wunderbar ist dieses. Nicht wissend, was ich sagen